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Zum Xbox Launch in Leipzig....

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14.03.02 - 19:56
Xbox in meinen Händen
"Wo muss ich hin wegen einer Vorbestellung für die Xbox hin?" fragte ich hastig. "Dahinter wo die Fernseher stehen." antwortete mir die Frau am Infoterminal. "Hinter?" dachte ich. "Hoffentlich nicht noch mehr laufen." Aber schon bald sah ich etwas Grünes vor mir und da standen auch gleich zwei Mitarbeiter. Sie schickten mich dann zu einem weiteren Infoterminal. Als ich sagte das ich 3 Xboxes abholen will, wurde mir mitgeteielt, das keine vorbestellt seien. Uff, wie bitte? Bin ich im falschen Film. Ich wiederholte meine Frage und sagte diesmal noch deutlicher: "2 Vorbestellungen auf den einen Namen und zwei auf einen anderen." Dann endlich schien man zu verstehen und mir wurde weitergeholfen. Nun sollte ich zur Kasse schon einmal bezahlen und der Mitarbeiter holt die Konsolen und bringt sie vor. Ich bezahlte schnell, denn ich musste ja wieder zurück, weil mein Zug zurück schon 20:47 fuhr. Und die Verkäuferin zählte noch 2 mal das Geld nach...Inzwischen kam der Mitarbeiter. "Da hebt man sich ja nen Bruch." sagte er.

14.03.02 - 20:05 Leipziger Allerlei
Ein Monster! Mehr kann ich zur Xbox nicht sagen. Die riesen Kartons und die 18,3 Kilo, die auf mir lasten, sind nicht leicht zu verkraften. Und ob die Beutel halten? Ich muss rennen, damit ich die Straßenbahn noch bekomme! Und kein einziger Leipziger weiß wo eine Station ist, denn hier müssen irgendwie 2 sein, doch welche ist näher? Also renne ich los, zumindest versuche ich es. draußen angekommen sehe ich die Station und ich sehe die Straßenbahn. Jedoch sehe ich ein, dass ein Erreichen unmöglich ist. In Leipzig halten die Straßenbahnen nämlich nur weniger Sekunden, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenigstens die Leipziger Mitbürger waren nett, denn eine ältere Frau wollte mir sogar tragen helfen! (Wenn die wüsste :D) Naja ich hab dankend abgelehnt. Die nächste Bahn kam vorbei und sie würde ungefähr 2 Minuten bevor mein Zug losfuhr am Bahnhof sein. Ich war verzweifelt.

14.03.02 - 20:30 Straßenbahntrauma
"Fahr doch schneller" dachte ich. Meine Arme fühlten sich irgendwie tot an. Sie hingen leblos an mir herunter und ich spürte sie kaum. Ständig schaute ich nach wieviele Stationen es noch sind. Dann war sie endlich an der gewünschten Haltestelle, nachdem sie nun echt an jeder verdammten Station haltgemacht hatte. Ich schnappte mir die drei XKlötze und stapelte sie, denn die Beutel waren ja schon lange gerissen. Ich rannte los, musste jedoch nach wenigen Metern kurz halten, weil ich einfach nicht mehr konnte. Unhandlich, da ihre Wuchtigkeit mir jegliches Wohlfühlgefühl nahm und schwer, da ja irgendwo die unverbindliche Preisempfehlung sich im Gewicht wiederspiegeln musste. Auf dem Bahnhof sprach ich dann zwei Leipzigerinnen an und fragte sie, ob sie mir jeweils eine bis auf Gleis 1 (am anderen Ende des Bahnhofs - und der ist wirklich groß) mitnehmen. Ich rannte los und musst dann aber verzweifelt (wieder einmal ;)) feststellen, dass kein Zug da war. Ich habe ihn verpasst und ich wusste das kein weiterer mehr nach Finsterwalde fährt. Toll...was soll ich nur tun. Ich rufe meine Eltern an und teile ihnen mein Leid mit. Sage ihnen, dass ich höchstens noch bis Falkenberg fahren kann, was ca. 1 Stunde von Finsterwalde entfernt ist. Ich bestieg also den Zug und war ca. 22:30 in Falkenberg. Meine Eltern haben auf mich gewartet zum Glück und 23:30 erreichte ich dann die Heimat mit den 3 Monstern.

 Autor:
Martin Eiser
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