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Argonaut Porträt

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Mitte der 90er Jahre bis 2000 - NextGeneration-Konsolen und Neuorientierung
1995 erschien FX Fighter für PC-CDROM. Komplett in 3D musste man seinen Gegner in Street Fighter-Manier besiegen. Es war einer der ersten 3D-Fighter für den PC und Argonaut führten ihre Leitlinie, die seit Starglider bestand, weiter: das Setzen von 3D-Standards.
1996 entwickelte Argonaut Brender, eine 3D-API. Ausserdem wurde Charles Rendell, früher unter anderem bei Sega, Financial Director.
2 Jahre später kam Croc:Legend of the Gobbos für PSX, Saturn und PC-CDROM heraus (1997). Dieses Spiel stellte sich als wahrer Topseller heraus. 2 Jahre lang war es in den Charts, 6 Wochen davon an Nr.1. Ein überaus erfolgreiches Spiel, das zwar keine 3D-Standards setzte, aber doch eine wundervolle Grafik hatte. 1998 kam Keith Robinson, früher bei Rage unter Vertrag, als neuer Development Director zu Argonaut. Ausserdem wurden entscheidende Entwicklungstechnologien von Cranberry Source aufgekauft, die Angestelltenzahl stieg über die 100er-Grenze.
Im gleichen Jahr wurde Buck Bumble für das N64 veröffentlicht. In diesem Action-Shooter, interagiert der Spieler in der Gestalt einer Biene. Sie hat die Aufgabe, die feindlichen Armeen der mutierten Bienen samt ihrer Königin zu zerstören und so wieder für Ruhe und Frieden im Gartenreich zu sorgen. Ein sehr einzigartiger Shooter, der aufgrund seiner Hauptfigur und dessen Steuerung interessant ist. 1 Jahr vor der Jahrtausendwende, 1999, wurde der Nachfolger des beliebten Jump'n Runs Croc, Croc 2: Kingdom of the Gobbos, fertiggestellt. Croc ist in diesem schön gezeichneten Jump 'n Run auf der Suche nach seinen Eltern. Ausserdem hat er noch die Aufgabe, die Könige der Gobbos aus den Klauen des Barons Dante zu befreien. Dabei muss er zahlreiche Gefahren bestehen und Hindernisse überwinden.
Gleichzeitig wurde Argonaut in Argonaut Software und Argonaut Technologies gesplittet. Dies sollte wahrscheinlich zu einer einfacheren Organisation der Software- und Hardwareentwicklern führen. Im Milleniumjahr 2000 wurde endlich der Gang an die Börse (London) gewagt. Damit geriet Argonaut in öffentliches Interesse. Der Computerspieler hatte nun endlich die Möglichkeit, Aktien seiner Spielefirma zu erwerben und am Geschäft Argonauts mitteilhaben.

Die Zukunft - Xbox und Co.
Die Zeichen der Zukunft scheinen auf ein Spiel gerichtet zu sein: Malice. Dieses Spiel, groß angekündigt und demonstriert bei der Xbox-Präsentation, hat wiederum das Potential zu einem Topseller. Argonaut will es zum Xbox-Launch herausbringen. Damit würde die Xbox gleich zum Start ein zugkräftiges Game, eine sogenannte "Killer-Application", inne haben. Dies könnte natürlich den Verkauf der Xbox gehörig ankurbeln. Man darf gespannt sein, ob Malice die hochgesteckten Erwartungen erfüllen kann. Die bisher gezeigten Demos lassen jedoch auf ein grossartiges Spiel hoffen. Für weitere inhaltliche Informationen
kann man sich das Preview von Malice auf unserer Seite anschauen.
Argonaut scheint also für die Zukunft gerüstet zu sein. Man darf hoffen, dass diese traditionsreiche Spieleschmiede der Spielergemeinde noch lange erhalten bleibt und diese mit innovativen und wegweisenden Spielen beglückt.

 Autor:
David Grimm
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