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Deus Ex: Invisible War Event

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Solche Situationen, in denen man sich für eine Seite zu entscheiden hat, sollen des öfteren vorkommen. So muss man beispielsweise auch entscheiden, ob man eine bestimmte Einrichtung schützen oder lieber angreifen will, je nachdem, welcher Gruppierung man angehören möchte.

Am eigenen Leib
Nach der Präsentation war es einem möglich, endlich selber Hand an die noch unfertige Xbox-Version zu legen. Interessant war hierbei natürlich, die Steuerung des Charakters einmal selber unter die Lupe nehmen zu können. Anfänglich bereitete einem diese leichte Probleme, da man dank sehr sensibler Achsenbewegungen schnell über das eigentliche Ziel hinausschoss. Nach kurzer Eingewöhnungsphase findet man sich ja aber bekanntlich mit so ziemlich allem ab. Gut gelungen ist das Inventar, welches schnell zu öffnen und einfach zu bedienen ist. So kann man auch im Kampf mal kurz dem Spielgechehen entfliehen, um sich in Ruhe eine geeignete Waffe auszusuchen. Infos zum jeweiligen Modell erleichtern die Wahl. Auch der Einsatz der nanotechnsichen Implantate ging sehr schnell von der Hand, sobald man einmal erkannt hat, wie das System funktioniert. Konsolen-Anhänger brauchen also keine Angst vor einer unangepassten Steuerung zu haben.
Dass verschiedene Entscheidungen komplett andere Ereignisse nach sich ziehen, merkte man bereits nach wenigen Spielmomenten. Durch verschiedene Antwortmöglichkeiten legt man sich beispielsweise entweder mit einer Gang an, oder geht für etwas Geld lieber weiter. Hierdurch kommt der gewisse Anteil Rollenspiel in den Titel hinein.

Eine deutschsprachige Wucht
Grafisch präsentierte sich der Titel eher unspektakulär, da viel Kantenflimmern den Gesamteindruck trübte. Allerdings erhebt der Titel laut Warren Spector auch nicht den Anspruch auf den Grafikthron, solange er mit anderen Xbox-Titeln mithalten kann. Dass er das tut, demonstriert er an den realistischen Echtzeitschatten der Objekte. Ein bewegter Stuhl wirft seinen Schatten realistisch auf den Boden, während eine schwankende Lampe dafür sorgt, dass auch die Objekte bewegte Schatten werfen. Laut Spector bietet Invisible War die bisher realistischsten Physik- und Schatteneffekte in einem Videospiel. Weitere Detailverliebtheit wird beim Sound demonstriert. So klingt ein geschobenes Fass anders, als wenn es über den Boden gerollt wird.
Ebenso hob er den großen Einsatz an Text und Sprache hervor. Schließlich gibt es unendlich viele Reaktionen der Charaktere darauf, wie man sich verhält und was man zu ihnen sagt. Lobend zu erwähnen, dass Eidos das Spiel komplett für den deutschen Markt lokalisieren wird, inklusive Sprachausgabe. Doch der enorme Aufwand lohnt sich, so Nils Kröger von Eidos: "Deus Ex hat gezeigt, wie groß der Markt für so einen Titel hier ist. Mit deutschen Texten können wir die Zielgruppe für Invisible War so gut wie verdoppeln."

 Autor:
Tobias Prinz
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