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Top oder Flop - Rückblick 2003

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TOP 5

1. Simpsons Hit & Run (Xbox) - Manche Dinge muss man einfach gelb sehen. Im GTA-Style Springfield unsicher zu machen und nebenbei mit den beliebten Vierfinger-Viechern Rätsel und Aufgaben zu lösen ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Für Simpsons-Fans – und als solcher will ich mich bezeichnen – aber der Dom Perignon unter den Computerspielen.

2. Baphomets Fluch 3: Der schlafende Drache (Xbox) - Gut, in diesem Adventure gibt es keine schlafenden Drachen. Nur sehr muntere. Sonst hält das Spiel aber, was es verspricht. Baphomets dritter Fluch ist ein Segen für alle Liebhaber des Genres. Vielleicht ein wenig einfach. Aber haben wir Nachsicht mit der heranwachsenden Adventurespieler-Generation…

3. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (GCN) - Die Gemeinschaft hat wieder zueinander gefunden. Und zwar vor dem heimischen Fernseher. Gemeinsam den dritten Teil von Tolkiens Fantasy-Saga durchzufighten macht Mords-Gaudi. Also auf nach Mordor und zur Verteidigung der freien Welt!

4. Prince of Persia: The Sands of Time (PS2) - Ohne Euch Sand in die Augen zu streuen: Diese Prince of Persia ist dank Orient-Flair nicht nur das perfekte Spiel zu Weihnachten. Diese fantastische Umsetzung der „Prince-Idee“ ist aufregend und reich an neuen Ideen. Und das will was heißen, bei diesem schon fast ausgelutschten Action-Adventure-Genre!

5. Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft (Xbox) - Dieses Abenteuer gehört sicher nimmer in eine objektive Jahresendhitliste. Doch bei allen Mängeln bringt es doch gehöriges Indy-Feeling in die heimische Wohnstube. *seufz* Und da muss man einfach schwach werden.

FLOP 5

1. Enter the Matrix (GCN, PS2, Xbox) - Okay, positiv an diesem Spiel ist, dass es nicht wirklich schlecht war. Aber eine große Enttäuschung. Die Spielgrafik war nicht annähernd so gut, wie in Atari-Werbetexten mantraartig wiederholt. Die Levels bestanden zumeist aus eintöniger Ballerei. Weit weg von der „neuen Spieleerfahrung“, für die sich sogar die Wachowskis verbürgt haben. Sie hätten das Spiel weglassen sollen und aus den Filmsequenen einfach Matrix 2 1/2 machen sollen.

2. Scrabble (PS2) - Was muss man auch ständig versuchen, erfolgreiche Analog-Spiele auf den Monitor zu beamen? Für den DVD-Kaufpreis gibt es doch sicher auch das Original! Diese Umsetzung kann jedenfalls nicht einmal Singles empfohlen werden. Die Computergegner kennen einfach auch die abstrusesten Wörter. Das treibt den Alleinstehenden nur noch weiter in Richtung Brücke.

3. Xbox Music Mixer (Xbox) - Hier hat man tatsächlich eine Menge geschüttelt und gerührt. Eine schlechte Version des Windows-Media-Players, eine leidliche und zudem teure Karaoke-Funktion und Features, die im Leben keiner braucht. Wie dieses Programm. Wie passend.

4. Splinter Cell (GBA, N-Gage) - Wäre Tom Clancy tot, würde er sich im Grabe rumdrehen. Dieses Spiel ist so eintönig, das hat Sam Fisher nicht verdient. Als würde der Agent Streifendienst schieben müssen.

5. Terminator 3 (PS2, Xbox) - „Wenn’s der Kuh zu wohl wird, geht sie aufs Eis“. Atari ist die Kuh, die Verkaufserlöse von „Enter the Matrix“ haben sicher gehöriges Wohlbehagen bei den Atari-Oberen ausgelöst. Ich brauch das hier jetzt aber nicht fortzusetzen…

- Stephan, André
 Autor:
M. Eiser /C. Lutz /T. Fontana
Features
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