Microsoft griff TV-Sender an

News vom 09-11-04
Uhrzeit: 13:50
Greifen Aliens die Erde an? Fernsehzuschauer, die sich am Sonntag Abend gemütlich mit "Galileo" auf Pro 7 weiterbilden wollten, wurden von einer extraterristrischen Botschaft aus ihrer Feiertags-Ruhe gerissen. Mitten in einem Werbespot des Auto-Herstellers Mini wurde das Bild akustisch und optisch lautstark gestört und ein grusliges Alien sorgte mit unverständlichen Drohungen für Irritation und Panik beim Publikum. Zahlreiche verwunderte Anrufe bei deutschen Tageszeitugen brachten den TV-Störer sogar in die Bild-Zeitung, die Hamburger Morgenpost titelte seine heutige Ausgabe sogar verschreckt mit der Headline "Horror-Werbung schockt TV-Zuschauer".
 


Doch der findige Boulevard-Journalist arbeitet natürlich investigativ und legt die Aufklärung sofort nach: Hinter der "Alien-Attacke" in der Werbung steht eine neuartige Werbeidee: Pirate Advertising - Werbung in der Werbung. Damit ist die "Programmstörung" Teil einer Kampagne mysteriöser Aktionen, die indirekt auf den Launch-Termin von "Halo 2" am 11. November 2004 hinweisen.
 
 
Natürlich könnt ihr euch neben dem ersten bildlichen Eindruck den kompletten Spot bei uns herunterladen:
 
 Halo 2 Pirate Advertising (*.mpg / 9,7 MB)
 
 
Die komplette Pressemeldung könnt ihr hier lesen:
 
„TV-Attacke“ im Werbeblock: Eine „extraterrestrische Programmstörung“ auf ProSieben sorgt für Überraschung
 
Mit "Pirate Advertising" zum Start des Xbox-Spiels „Halo 2“ sorgen Microsoft und MINI für Aufmerksamkeit und einen in der deutschen Werbewelt einmaligen Schulterschluss
München, 8. November 2004. Sonntagabend, 7. November, 19:13 Uhr. Ein ganz normaler Fernsehabend. „Welt der Wunder“ auf ProSieben wird vom Werbeblock unterbrochen. Ein neuer TV-Spot von MINI läuft. Doch dann verschwindet urplötzlich das Fernsehbild, erst nur kurz, dann ganz. Ein Aufflimmern, dann ist nur noch Schnee zu sehen. Eine Programmstörung? Verschwommen taucht der Umriss eines Aliens in der Störung auf und grunzt unverständliche Laute. Nur wenige Sekunden, ein kurzes Flackern und der MINI Spot sowie der Fernsehabend laufen weiter als wäre nichts gewesen. Was bleibt sind verdutzte Zuschauer und ein großes Fragezeichen: Was hatte es mit der TV-Störung auf sich?
Die „extraterrestrische TV-Attacke“ ist Teil der Werbekampagne zum Start des Weltraum-Abenteuers „Halo 2“ für das Videospielsystem Xbox von Microsoft (ab 11.11.2004 im Handel). Unter dem Motto „Rettet die Welt vor Aliens“ wird der rekordverdächtige SciFi-Megaseller mit ungewöhnlichen Aktionen seit Wochen angekündigt: Außerirdische laufen durch Fußgängerzonen, von grünem Alienschleim getroffene Geschäftsleute irren verstört durch U-Bahn-höfe, mysteriöse Stellenanzeigen hängen an Laternenmasten, kryptische Botschaften schwirren durchs Internet.
Die „TV-Programmstörung“ führt diese Aktionen weiter - direkt ins Wohnzimmer an die heimischen TV-Geräte. Das Konzept heißt „Pirate Advertising“ und ist eine echte Premiere im deutschen Fernsehen - kein Cross Marketing wie bekannt, sondern eine Koop mit einem Überraschungseffekt und damit weit höherem Entertainment-Faktor als ein normaler Fernsehspot erreichen kann. Für die Spot-Beteiligten Microsoft Xbox und MINI sowie den Sender ProSieben eine gute Gelegenheit, ihre gemeinsame junge Zielgruppe außergewöhnlich anzusprechen: Ein kommunikatives und gebildetes Publikum, das kommerziellen Botschaften gegenüber äußerst aufgeschlossen ist, solange sie neu, ungewöhnlich und unterhaltsam sind.
Martin Bachmayer, Head of Marketing Xbox bei Microsoft Deutschland: „Zu ’Halo 2’ läuft die weltweit größte Marketing-Kampagne, die es jemals für ein Xbox Spiel gab. Das neuartige Thema und Kult-Potenzial des Spiels erlauben uns, auch ungewöhnliche Werbewege zu gehen – wir sind selbst überrascht darüber, welch große Welle die Aktion geschlagen hat. Großen Dank an MINI für die Bereitschaft, ihren TV-Spot „stören“ zu dürfen!“
Dr. Hans-Peter Kleebinder, Marketingleiter MINI Deutschland: „MINI ist für ungewöhnliche Ideen und unkonventionelle Auftritte bekannt. Das neuartige, originelle Konzept des Spots im Spot hat uns deshalb sofort begeistert.“

 Autor:
André Stephan 
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