GC: Ubisoft Pressekonferenz

News vom 19-08-04
Uhrzeit: 9:32
Im letzten Weihnachtsgeschäft noch etwas gebeutelt, will Ubisoft in diesem Jahr auf Nummer sicher gehen. Mit Splinter Cell: Chaos Theory, Prince of Persia 2 und Playboy the Mansion möchte man endlich auch mal ein größeres Stück vom Kuchen abbekommen. Und da EA in diesem Jahr auch nicht ganz so viele Nachfolger ins Rennen schickt, könnte das Glück ihnen tatsächlich hold ist.
 
Auf der Pressekonferenz ließ man dann auch geschickt die beliebten Zahlen des letzten Jahres aus und widmete sich gleich dem ersten Highlight: Brothers in Arms. Kein Spiel über die zwischenmenschliche Liebe zweier Brüder, viel mehr ein weitere Vertreter im Genre der Taktik-Shooter. Basierend auf einer wahren Begebenheit, wird man ins Jahr 1944 versetzt. Als amerikanischer Soldat werdet ihr über der Normandie abgeworfen und müsst euch den Mannen stellen. Zuvor gilt es jedoch den Trupp zu vervollständigen, denn der Abwurf gelang nur mit Mühe. Um uns jedoch nicht lange mit unnötigen Details zu quälen, startete man fix einen Trailer. Wie in einem Trailer für den "Soldat James Ryan", wurde man mit Schlagworten wie Ehre, Mut und Brüderlichkeit konfrontiert. Archivmaterial, Veteranen und Augenzeugenberichte sollen helfen ein unglaublich authentischen Spiel zu präsentieren. Bei der Spurensuche vor Ort wurden sogar Wetterberichte vom Juni 1944 gesammelt und im Spiel berücksichtigt. Allerdings holte einen trotz aller Authenzität die Grafik auf den Boden der Realität zurück. Dennoch verdient das Spiel allein schon wegen seiner Liebe zum Detail bei den Charakteren Beachtung.
 

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Als nächstes stand Splinter Cell: Chaos Theory auf der Tagesordnung. Wir werden ins Jahr 2008 entführt, in dem alles über die Datenleitungen läuft und die Sicherheit dabei scheinbar nur allzu schnell auf der Strecke bleiben kann. Sam Fisher Schutzpatron der Menschheit stürzt sich mit noch mehr Nahkampftechnicken ins Getümmel. Noch öfter, noch näher am Gegner heißt die Devise. Auch in Sachen Grafik setzt man wieder Maßstäbe und verspricht nicht mehr als das Atemberaubendste. Dank einer völlig neuen Shadertechnik sind deutliche Unterschiede zwischen Oberflächen wie Holz, Plastik oder ähnlichem kein Problem mehr. Ganz großes Kino kommt den Xbox-Fans also in diesem Jahr noch ins Haus - nicht nur, weil Andy Davids (u.a. "Auf der Flucht") Ubisoft bei der Spieltiefe zur Seite stand.
 
Das Lieblingskind von Ubisoft in diesem Jahr ist vermutlich Playboy: The Mansion. Frei nach dem Motto "You are the game" konnte man sich nicht nur ein weibliches Bunny ins Haus voten lassen, sondern kann im Spiel die Karriere von Playboy-Gründer Hugh Hefner mitspielen. Das Ganze ist aber nicht als Wirtschaftssimulation, sondern viel mehr als eine Art von "Sims"-Klon zu sehen. Wobei man dem Spiel damit auch nicht gerecht werden würde. Grafisch hat man leider keine Akzente setzen können, dafür überzeugte Playmate Melanie Eder auf der ganzen...Kurve. Ubisofts PR Manager tropfte der Zahn und so kam als Antwort auf ihre unglaubliche Karrierelaufbahn nur ein "Respekt!". Ebenso meinte er, dass die Bewerbungsphotos der jungen Blondine das Interesse des Teams geweckt hätten und konnte sich ein verschmitztes Lachen kaum verkneifen. Als die 23jährige dann auch noch auf ihre Meinung zum Thema "Bunny in einem Videospiel" gefragt wurde, stellte diese erfreut fest, dass ja nun endlich jeder mit ihr spielen könne. Der mehrmals bejaende Ubisoftler stellte auch gleich noch einmal fest, dass man das ganze Haus einreiten, äh, einrichten kann.
 
Über Prince of Persia 2 verlor man dann kaum ein Wort. Ein kurzer Trailer zeigte aber noch einmal eindrucksvoll, dass man diesmal ein USK18 Rating in Kauf nimmt.

 Autor:
Martin Eiser 
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