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Amped 2

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 Spiel-Infos: Amped 2
Amped 2 Boxart Name: Amped 2 (PAL)
Entwickler: Microsoft Game Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 14. November 2003
Genre: Sport
Spieler: 1-8 (online)
Features:
Xbox Live, Custom Soundtrack

Dicke Jacke und Ohrenschutz angezogen! Microsoft lädt zur zweiten Runde ins kühle Weiß ein. Knapp zwei Jahre sind vergangen, seitdem wir das erste Mal mit Snowboard bewaffnet halsbrecherische Airs, Grinds oder Grabs auf dem Weg zur Talstation, auf der damals noch frischen Xbox, vorführen durften. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft bringt Microsoft die Fortsetzung zum erfolgreichen Amped: Freestyle Snowboarding. Der Nachfolger soll Schwächen des Vorgängers beseitigt haben und mit neuen Features neue Schneeliebhaber locken. Ob dies gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Am Anfang war das Nichts!
Im ordentlich gehaltenen Hauptmenü angekommen dürft ihr Einstellungen an den Optionen, wie etwa Audio, vornehmen oder im Cheat-Menü allerlei Goodies freischalten (soweit man diese kennt). Wer es von euch gar nicht abwarten kann, darf gleich loslegen. Ihr dürft dazu entweder mit dem eigenen Recken die Piste runter sauen oder euch einen von den 14 realen Profis, wie etwa Björn Leines oder Bobby Meeks, dazu aussuchen. Hat man sich zu genüge ausgetobt und den einen oder anderen Trick erlernt, sollte man sich an den Karriere Modus heranwagen. Dort dürft ihr eurem virtuellen Fahrer ein Geschlecht zuweisen und diesen dann auch nach Lust und Laune bekleiden. Dabei habt ihr eine große Auswahl an Kleidungstücken und Accessoires, die euren Fahrer individueller erscheinen lassen. Angefangen bei Schneebrille, Mütze und Oberteil, bis hin zur passenden Hose ist für jeden Geschmack etwas dabei. Habt ihr euer virtuelles Ich modegerecht ausgestattet, kann es auch schon losgehen. Pisten-Neulinge sollten sich allerdings erstmal in das Trainingslager begeben, in dem einem alle Feinheiten rund um das Snowboarden sehr verständlich beigebracht werden. So erlernt ihr neben dem richtigen Timing für das Abspringen von den Pipes auch das Grinden und Graben.

Ohne Fleiß kein Preis
Genau wie im ersten Teil ist es auch beim Nachfolger euer Ziel, die Nummer eins der Weltrangliste zu werden. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn ihr startet als letzter in der Liste und müsst euch durch mehrere Events den Weg nach oben, an den vielen guten Mitbewerbern vorbei, hart erarbeiten. Dazu müsst ihr, ähnlich wie im Genreverwandten Tony Hawk's Pro Skater, eine bestimmte Punktzahl erzielen, beim Foto-Shooting überzeugen und euch mit den wirklichen Profis ein Kopf an Kopf Duell liefern. Um an hohe Punkte zu gelangen, solltet ihr nicht nur lange Slides und hohe Grabs erfolgreich vorführen, oder zu kräftige Sprünge gepaart mit akrobatischen Spins oder ähnlichem ansetzen, sondern auch Nebenaufgaben wie das Fotoshooting meistern und Eindruck bei den Sponsoren schinden.
Euer Ziel vor Augen reist ihr an verschiedene Orte, um euer Können unter Beweis zu stellen und den Konkurrenten das Leben schwer zu machen. So sind Pisten in Nordamerika, Schweiz, Neuseeland sowie das ferne Australien zu erkunden. Je weiter ihr kommt, desto länger und auch schwieriger werden die Strecken für euch. Sind am Anfang noch künstlich erzeugte Schanzen für eure Sprünge markiert, müsst ihr später durch die raue und harte Natur brettern und jeden Hügel oder jeden Gletscher nutzen, um Tricks zu schaffen und somit an die nötigen Punkte zu kommen. Die Steuerung ist dabei recht simpel und einfach zu erlernen. Mit der A-Taste setzt ihr zum Ollie an, erstmal in der Luft, könnt ihr mit dem linken Stick Spins und Flips machen. Diese kombiniert ihr am besten noch mit Grabs, welche mit dem rechten Stick zu steuern sind.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.3