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Amped Freestyle Snowboarding

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Be a Star
Nun endlich kann man also zeigen was man drauf hat. Wie oben bereits gesagt stehen anfangs nur zwei Skigebiete zur Auswahl. Denn bei Amped wird nicht nach Strecken unterteilt, bzw. nur in zweiter Instanz, sondern in ganze Skiareale. D.h. es wurden so bekannte Gebiete wie Stratton, Brighton oder Snow Summit wirklichkeitsgetreu in das Spiel integriert. Schade nur, dass es nur Amerikanische und kanadische Gebiete gibt.... wäre doch schön gewesen z.B. in Val d’Iser oder Chamonix zu fahren. Aber man kann eben nicht alles haben! ;)
Nun aber wirklich zu dem Leben als angehender Star. Man wählt sich also einen Ort aus, in dem man fahren will. Hier gilt es nun meistens sechs verschiedene Highscores zu knacken. Einerseits natürlich drei "normale", d.h. man fährt seinen Lauf mit möglichst vielen Punkten, aber auf der anderen Seite muss man ja auch die Presse beeindrucken, damit diese über einen berichtet. Das ganze läuft so ab. Sobald ein Kameramann oder ein Photograph in der Nähe sind, gekennzeichnet durch ein rotes sog. Mediensymbol dass in der Luft schwebt, sollte man versuchen seinen besten Trick hinzulegen, damit dieser gefilmt bzw. auf Zelluloid gebannt wird. Was mir unverständlich ist, ist dass man bei diesen Sprüngen auch nur Punkte für gestanden Tricks bekommt. Es kann doch auch ein Foto gut oder spektakulär aussehen, wenn der Fahrer danach Kopfüber im Schnee liegt. Nachdem man die Highscore Herausforderungen bestanden hat, werden neue Startpunkte in diesem Skigebiet freigeschaltet. Desweiteren erhält man pro bestandenem Highscore einen neuen Skill Point den man nach belieben vergeben kann.

Competition en masse
Außerdem gibt es in jedem Gebiet mehrere Profis, die einen zu einem direkten "Zweikampf" einladen. D.h. der Champ startet und macht verschiedene Tricks. Man selbst natürlich so schnell wie möglich hinterher. Jedoch muss man bei jedem Trick mehr Punkte erreichen als der Vorfahrer. Ansonsten bekommt man einen Strafpunkt. Das gilt auch falls man an einer Stelle überhaupt keinen Trick hinlegt, bzw. es nicht schafft ihn zu landen. Nachdem man drei Strafpunkte kassiert hat, ist der Lauf für einen vorbei und der Profi hat einen besiegt. Falls man es aber schafft ihn bei einer bestimmten Anzahl von Tricks (schwankt zwischen 5 und 10) zu überbieten hat man gewonnen. Als "Preis" bringt einem der Profi einen neuen Trick bei. Damit das ganze nicht zu schwer wird, ist die Line deines Kontrahenten deutlich mit grün auf dem Schnee gekennzeichnet und auch die Absprungflächen sind mit einem großen farbigen Kreis versehen.
In jedem Gebiet gibt es zusätzlich ein bis drei verschieden Sponsoren, die man mit seinem Können für sich gewinnen kann. Jeder von ihnen hat eine bestimmte Vorliebe, z.B. für Rails oder für Spins/Flips. Je nach dem muss man seinen Fahrstil anpassen. Ob der Sponsor von dem Lauf eher begeistert, oder wie es im Spiel heißt "stoked" ist, oder sich vor Langeweile kaum mehr auf den Beinen halten kann, zeigt ein Balken am oberen Bildschirmrand an. Macht man einen Trick, der dem Sponsor gefällt (angezeigt durch eine Daumenhoch- bzw. daumenrunter-Wertung) steigt der Balken. Fällt man hin, macht man einfach gar nichts mehr oder vollführt man einen schlechten Jump, so fällt die Anzeige wieder. Befindet sich der Zeiger am Ende des Laufes im obersten Teil, so hat man ab nun einen Sponsor mehr, der einen mit Kleidung oder neuem Equipment beglückt. Falls nicht, so muss man es eben noch mal probieren. Und gerade dass kann ganz schön frustrierend werden. Man stelle sich vor man legt einen perfekten Run hin und kurz vor dem Ziel kommt einem wieder einer der dummen Kameramänner in die Quere und man fällt hin. Sofort Neustart... So kann man gut und gerne mal seine zwei Stunden an einem Level hinarbeiten, vorallem da der Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spiels straff ansteigt. Man sollte noch erwähnen, dass alle im Spiel vorkommende Firmen real existieren. Darunter so bekannte wie Bluetorch oder Burton. Nun noch zu der letzten Herausforderung. In jedem Skigebiet sind acht Schneemänner versteckt, die es zu finden heißt. Ein schweres Unterfangen wenn man bedenkt wie groß die "Welten" sind. Gottseidank machen diese sich durch Lachen oder Sprüchen wie "Hey, Amigo" bemerkbar sobald man sich in deren Nähe befindet. Dennoch macht diese Seite des Spiels absolut keinen Spaß, und wirkt nur wie ein vom Entwickler im Nachhinein eingebautes Feature, um die Spielzeit zu verlängern. Und genau das tut es mit Perfektion... wer nach 1 ½ Stunden suchen langsam verzweifelt, und immer nur wieder "Hey Amigo" zu hören kriegt, der wird schon bald frustriert den Controller in die Ecke werfen und sich denken "ich geb dir gleich Hey Amigo du fetter dummer Schneemann!!!". Glaubt mir ich spreche aus Erfahrung! ;)
 Autor:
Felix Krupar
Testbericht
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Leserwertung:
8.0