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Baphomets Fluch 3

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 Spiel-Infos: Baphomets Fluch 3
 Boxart Name: Baphomets Fluch 3 (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1
Features:
keine
Harry, fahr schon mal den Wagen vor!
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um", heißt es in einem alten Sprichwort. Vielleicht hätte George Stobbart das berücksichtigen sollen, bevor der smarte Patentanwalt ein Mandat annahm, das ihn mitten in den Dschungel führen würde. Flieger, Taxifahrer und Möchtegern-Abenteurer Harry jedenfalls trägt zu Beginn des Spiels das seine dazu bei, dass George beinahe vorzeitig den Weg alles Irdischen geht. Doch nimmt alles noch einmal einen glücklichen Verlauf. Während das marode Charterflugzeug den Abgrund hinabstürzt, können sich George und sein Dschungel-Begleiter auf einen Felsvorsprung mitten im Kongo retten. Der Erfinder Cholmondeley, dem George helfen sollte, hatte aber weniger Glück. Ihr findet ihn tot in einer Regenwald-Höhle.

Paris, l'amour toujours
Was sollte eine Journalistin tun, wenn sie ihren Interviewpartner tot am verabredeten Ort auffindet? Vernünftigerweise solle sie schleunigst das Weite suchen. Doch Nico Collard, die zweite Hauptperson des Spiels, Reporterin bei einer kleinen Pariser Zeitung, untersucht als passionierte Schnüfflerin zunächst das nähere Umfeld und stolpert - wie sollte es auch anders sein - auf die Mörderin, die sich noch in der Tatwohnung befindet. In einer der zahlreichen Actionsequenzen kann sie dem Kugelhagel von Madame Petra ausweichen. So entrinnt auch Held Nummer 2 nur knapp dem Tod. Und im Folgenden nimmt das Abenteuer um Neo-Templer, mystische Schlüssel, Pseudo-Hippies, englische Pubs und Pariser Theater seinen Lauf.

Das kann man damit nicht verwenden
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Bei "Baphomets Fluch 3" handelt es sich nicht wirklich um ein "Point-and-Click"-Adventure. Ihr zeigt und klickt nicht mit einem Cursor auf Objekte, um diese einzusetzen. Vielmehr werden die Charaktere, beobachtet von einer festen Kamera, direkt mit dem Stick durch die Szenerie bewegt. Lässt sich ein Objekt anschauen, benutzen oder mit einem Inventargegenstand kombinieren, leuchtet ein Sternchen an ihm auf und signalisiert dies. Dann könnt ihr mit den primären Xbox-Spieltasten eine Aktion aussuchen. Infragekommende Kommandos werden am unteren Bildschirmrand angezeigt. Insgesamt eine für ein Konsolenspiel deutlich geeignetere Art der Steuerung als das dem PC entlehnte "Point'n'Click".
Dennoch tauchen an mehreren Stellen die üblichen Phrasen wie "Das kann man nicht benutzen." auf. Hätte man jedoch alle denkbaren Aktionen schon für den User "vorgefertigt" wäre das Spiel schlicht zu einfach geworden. So muss man bei der Kombination von Gegenständen eine bestimmte Misserfolgs-Quote in Kauf nehmen.

 Autor:
André Stephan
Testbericht
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Leserwertung:
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