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Batman: Vengeance

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Was sonst noch geschah...
Zu Steuerung und Kameraführung wurde sich im Laufe des Tests genug ausgelassen, so dass wir sofort zu Grafik übergehen. Diese kann man als zweckmäßig bezeichnen. So etwas wäre sicherlich auch noch auf der Dreamcast möglich gewesen. Die Figuren wirken reichlich Kantig und auch die Texturen sind nicht gerade sehr detailliert. Die Lichteffekte wirken recht primitiv, wobei das auch zur Unterstreichung des Comic-Styles dienen könnte. Diesen verkörpert Batman und die anderen Charaktere natürlich auch: Alles wirkt irgendwie niedlich. Selbst Poison Ivy’s mutierte Pflanzen könnten ohne Probleme als Kuscheltiere verkauft werden. Ob man diesen Stil mag oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Der Hauptkritikpunkt der Grafik ist sicherlich die Dunkelheit, die einen teilweise in Rage versetzen kann. Man kann einfach kaum Abgründe sehen, und bemerkt diese dann erst, wenn man sich eine Etage tiefer wiederfindet.

Fazit

Batman: Vengeance klang zunächst vielversprechend. Doch schon nach einer halben Stunde kam die Ernüchterung. Alles wirkte irgendwie so lieblos, und nicht hardwareentsprechend. Wenn man dann nach 20 Minuten immer noch im ersten Level festhing, beginnt man entweder an seinem eigenen Verstand oder dem Spiel zu zweifeln. Da können auch die Prügel- und Flugsequenzen nichts mehr rausreißen, auch wenn diese sicherlich die Lichtblicke des Spiels sind. Über die Story kann man streiten. Als Comicfan mag man durchaus Gefallen daran finden. Die Zwischensequenzen im Comic Look erzeugen irgendwie nicht diese Endzeitstimmung wie ein Batmanfilm, sind aber dennoch gelungen. Ein dicker Kritikpunkt: Das Spiel speichert nicht automatisch ab! Dies muss manuell im Hauptmenü bewerkstelligt werden. Wie richtige Batmanfans das Game sehen werden, ist fraglich. Der Kult ist oft ein Kaufgrund, wie bei vielen Comic-Games.
 Autor:
Felix Krupar
Testbericht
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Leserwertung:
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