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BDFL Manager 2004

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Breitner in Aktion
Nach einem Spiel sind natürlich alle Ergebnisse der Liga aufgelistet und auch die aktuelle Tabelle steht sofort bereit. Zudem kann man sich die spektakulärsten Szenen des Spiels nochmals ansehen und bekommt dabei sogar einen Kommentar. In der Analyse des Spiels gibt sogar der ehrenwerte Paul Breitner sein Wissen preis, was allerdings ziemlich unnötig wirkt. Im Endeffekt probiert man die Analyse einmal aus und dann nie wieder. Abgesehen von dem Kommentar gibt es keinen Sound im Spiel. Selbst auf Musik im Menü muss verzichtet werden.

Kauf dir ein Team
Ansprechend gelöst wurde der Transfermarkt. Hier kann man etliche Optionen einstellen, die ein Spieler erfüllen muss, damit er für das Team in Frage kommt. Neben Alter, maximalem Wert und Leistung kann man auch nach Spielern suchen, die auf eine Seite spezialisiert sind. Auch die Ausleihoption darf gerne verwendet werden. Dabei kommt es dann teils zu etwas zähen Verhandlungen mit den anderen Vereinen und einige Spieler wollen vielleicht auch partout nicht zu dem Verein, egal zu welchen Optionen. In solchen Fällen lohnt sich dann vielleicht ein Blick auf den eigenen Nachwuchs, denn auch von dort kann man Spieler rekrutieren.

Fazit
Was dem BDFL Manager 2004 fehlt, ist besonders ein wenig Dynamik oder Pepp. Die pure Menüpuzzelei kann nur Fußball-Fans bei der Stange halten, einen Textmodus, der den Spielverlauf zügig voranbringt, vermisst man zudem. Auch kleinere Spielereien sucht man vergebens. So haben Manager sicherlich auch Spaß daran, ein Mitspracherecht an der Wurstbude zu haben, aber das Drumherum des Stadions ist nicht beeinflussbar. Auch Reaktionen der Medien oder Fans bekommt man nur indirekt durch dünne Prozentzahlen gezeigt.
Im Endeffekt heißt das also: Wer als Fußball-Fan gerne mal auf der Konsole etwas herummanagen will, kann dies gerne mit dem BDFL Manager 2004 tun und wird auch Spaß daran haben. Es gibt aber noch einige Dinge, die das Spiel attraktiver hätten machen können. Wenn sich nun aber auch nur ein Mensch weniger vor den Bus wirft, hat das Spiel seinen Zweck erfüllt..

 Autor:
Tobias Prinz
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