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Blinx 2: Masters of Time and Space

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Als Team ist man stärker
Um durch die doch teils riesigen Welten zu kommen, hilft ein Kollege über Funk mit Wegweisungen oder Tipps weiter. Gespeichert wird ausschließlich nach Beendigung einer Welt, welche sich schon mal in mehrere Abschnitte unterteilen kann. Solltet ihr doch mal das Zeitliche segnen, könnt ihr am letzten Levelabschnitt ein weiteres Mal euer Glück versuchen. Auf Endgegner, Zeitmonster, die durch den zerstörten Kristall entstanden sind, werdet ihr auch des Öfteren stoßen. Wer genug vom einsamen Heldenleben hat, darf das Abenteuer auch zusammen mit einem Freund durchspielen. Und solltet ihr doch mal mehr als zwei sein, dürft ihr euch mit bis zu vier Kameraden im Gegnermodus nach Herzenslust austoben. Dabei könnt ihr entweder zusammen im Team oder gegeneinander antreten. Auch nur im Gegnermodus enthalten sind spezielle Waffen wie der Raketenrucksack und Barrieren.
Blinx 2: Masters of Time & Space wird sicher nicht zur Grafikreferenz auf der Xbox, läuft dafür aber stets flüssig und ohne Slowdowns oder Ruckler. Die verschiedenen Levels sind gut durchdacht aber oft auch ziemlich unübersichtlich gestaltet worden. Sehr grobkantig und lieblos sind die Spielfiguren. Diesen fehlt es an Details und Animationen. Der Sound tritt gekonnt eher in den Hintergrund und stört nicht weiter, bringt aber auch keine zusätzliche Atmosphäre oder ähnliches ins Spiel.
 
Fazit
In einem Bereich kann Blinx 2: Masters of Time & Space voll Punkten - und zwar mit Abwechslung. Während ich als Mieze mit Müll um mich schieße und teils heikle Hüpfpassagen meistere, schleiche ich als Schwein á la Sam Fisher durch die Levels, immer mit der Angst, im nächsten Augenblick von einer Katze entdeckt zu werden. Allerdings ist der Frustfaktor viel zu hoch. Das liegt zum einen an den komplexen und unübersichtlichen Welten, zum anderen an mangelnden Speicheroptionen. Hartgesottene Schleich- und Hüpf-Fans können einen Blick riskieren.
 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Leserwertung:
8.3