Xbox » Tests » B » Blinx: The Time Sweeper

Blinx: The Time Sweeper

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...


Miau
Euer Protagonist, mit dem ihr durch die Levels hüpft, heißt, wie der Name des Games, simpel Blinx. Hierbei handelt es sich um einen ziemlich gewieften Kater, der in der bereits angesprochenen, Zeitfabrik arbeitet und dafür sorgt, dass sämtliche Zeitfehler in der ihm zugewiesenen Welt ausgemerzt werden. Um ein Level abzuschließen, d.h. alle Monster umzubringen, steht man aber nicht alleine da. Ein treuer Staubsauger schafft Abhilfe. Mit diesem kann man so ziemlich alles einsaugen. Von Mülleimern, über Klaviere, bis hin zu Kühlschränken. Natürlich besitzt der Staubsauger-Beutel keinen Boden, sonst würde ein Kühlschrank vermutlich nicht hineinpassen :-). Die eingesaugten Objekte dienen euch dann als Waffe. Die meisten Monster sind schon nach einem Treffer am Boden, während andere sich erst nach 2 Treffern geschlagen geben (müssen). Zielen muss man nicht manuell, um einen Gegner aufs Korn zu nehmen, die automatische Zielbedienung hilft euch hierbei. Doch bedauerlicherweise erweist sich diese als teilweise nicht so gelungen. Steht man in einem Durchgang o.ä. wo es etwas enger ist, so passiert es oft, dass die Geschosse direkt vor euch gegen eine Wand prallen, was aber eigentlich nicht passieren sollte, zumal eigentlich genug Platz für 3 Mülltonnen nebeneinander gäbe. Ein Manko, dass einem manchmal ziemlich auf den Geist gehen kann, und manchmal sogar folgenschwer ist.
Ein Kritikpunkt bei den Feinden ist, dass sie teilweise sehr dumm sind und auch so aussehen. Die grünen Monster erregen mehr Mitleid als Furcht o.ä. Außerdem sind sie meist ziemlich phantasielos gestaltet. Man muss sich ernsthaft fragen, was um alles in der Welt ein grüner Ball mit zwei Fühlern, einem Mund und Augen in einem Game der heutigen Generation verloren hat. Auch die Bosse reißen einem nicht vom Hocker, sondern zaubern oftmals allerhöchstens ein müdes Lächeln auf die Lippen des Spielers. Dabei gilt allerdings: Je mehr man im gesamten Game vorangekommen ist, desto besser werden die Gegner und desto besser sehen sie auch aus..
Zur Schwierigkeit läßt sich nur sagen, dass der Schwierigkeitsgrad sehr ausgewogen ist. Die ersten Levels lassen sich ziemlich schnell absolvieren, später wird es aber noch um einiges schwerer. Auch die Boss- Kämpfe haben es in sich. Oft sind für diese mehrere Versuche nötig, da sie wirklich eine harte Nuss darstellen. Diese Tatsache läßt auch manchmal Frustrationen aufkommen.

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
3.3