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Buffy - Chaos Bleeds

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Die Story
Storytechnisch wirkt das Ganz leider etwas aufgesetzt: Es taucht ein wirrer Verrückter auf, dann noch einer und irgendwie kämpfen sie dann gegen das Urböse… abgerundet wird die Story durch das Auftreten von Kakistos, der Bauchrednerpuppe. Mit viel Licht und Rauch wird also eine Story erzählt, die eh nur dafür da ist, um zu erklären, warum Buffy und ihre Freunde wieder mal gegen das Böse kämpfen müssen. Natürlich erscheinen dann ganz zufällig 100000 Vampire, die alle gleich aussehen und wollen Buffy an die Reizwäsche. Dafür gibt es nicht nur einen Bösewicht sondern eine gute Handvoll. Damit Nicht-Buffy-Gucker aber gänzlich verwirrt werden, treten während des Spiels auf einmal "böse Doppelgänger" von Buffys Freunden auf.
Natürlich kann es sein, dass Buffy-Fans einen höheren Sinn hinter dieser Geschichte finden werden, der Nicht-Kennern aber leider verborgen bleibt.

Hau mir aufs Maul, Baby!
"Zack", "Boom", "Zisch, "Dong"... diese "Wörter" leiten nicht nur die Batman-Folgen ein, sondern erklären auch weitestgehend das Gameplay von Buffy. Ihr seid ausgestattet mit zwei grundlegenden Angriffsmoves, dem Treten und dem Schlagen. Bei einigen Charakteren sind die Angriffe jedoch geringfügig anders und so feuern sie Feuerbälle anstatt zu schlagen oder ähnliches. Das Ziel des Spiels ist es nun, dads ihr euch erfolgreich durch die Levels prügelt. Dafür müsst ihr die Gegner so lange verkloppen, bis ihre Hitpoints Richtung 0 gehen, dann dürft ihr mit dem schwarzen Knopf einen Holzpflock aus der Tasche ziehen und den Vampiren den Rest geben. Hier hat sich aber einer von vielen sehr ärgerlichen Gameplayschnitzen eingeschlichen: Zwar könnt ihr - egal, welche Waffe ihr in der Hand habt - mit einem Knopfdruck auf den Holzpflock wechseln, jedoch nicht wieder zurück. So seid ihr gezwungen, euch mit dem digitalen Steuerkreuz eine halbe Ewigkeit durch das Inventar zu wühlen, damit ihr wieder eure Waffe in die Hand bekommt.

Als Waffen dienen euch verschiedene Nahkampfwaffen, wie zum Beispiel Stöcke, Schaufeln und Baseballschläger sowie Fernkampfwaffen wie ein Crossbow oder ein Explosionstrank. Die Fernkampfwaffen sind aber durch ihre sehr komplizierte Anwendung in den meisten Situationen unbrauchbar, am besten kämpft ihr einfach nur mit den Fäusten. Ein weiterer Knopf wurde für das "Blocken" verschwendet. Ebenfalls eine unnötige Funktion, da sie im heißen Kampfgefecht mehr Verwirrung als Schutz bietet. Damit euch die Gegner aber nicht ausgehen, erscheinen sie im Sekundentakt neu und so reicht es, dass ihr nach einem Kampf 10 Sekunden am gleichen Platz stehen bleibt, damit neue Gegner spawnen.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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