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Buffy - The Vampire Slayer

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Missionsziel: Metzeln!
Schon das sehr handlungsorientierte Tutorial lässt einen erahnen, dass es im späteren Spiel richtig zur Sache gehen wird. Man findet oft Gelegenheiten, an denen Gegner aus dem Boden, aus den Wänden oder von der Decke schießen können. Diese werden auch öfter genutzt, als man es sich wünschen könnte.
Die Rätsel des Spieles könnte man als eine Art abgeschwächtes Tomb-Raider-Niveau bezeichnen. Das heißt, dass es oft nur reicht, einen Schalter umzulegen oder einfach nur allen Gegnern den Garaus zu machen. Störend ist diese Einfachheit aber nicht, schließlich geht es hier eher um den Kampf als um die Gehirnzellen. Zwischen den Kämpfen und Rätseln führen viele kleine In-Game-Zwischensequenzen den Verlauf der Story weiter oder zeigen an, welche Tür sich jetzt durch den gerade umgelegten Schalter geöffnet hat. Eine sehr gute Idee, weil man sich so nicht vom Spiel im ganzen Kämpfen alleingelassen fühlt.

*fauch* *stöhn* *heul*
Die Gegner sind genauso, wie man sie aus einem guten Vampir- und Zombiespiel erwartet. So ziehen die aus der Serie bekannten Vampiren, auf dem Friedhof Zombies und ab und zu auch Höllenhunde und Bosse umher, um einer Jägerin das Leben schwer zu machen. Um die Kämpfe nicht eintönig werden zu lassen, haben die Jungs von The Collective eine Slayerpower gemacht, mit der man spektakuläre Schläge und Kicks vollführen kann. Getötete Gegner hinterlassen entweder Heilung oder neue Slayerpower.
Das Töten von Vampiren und den vampirähnlichen Höllenhunden funktioniert selbstverständlich mit Weihwasser, Feuer, Armbrust und natürlich den Stakes. Sobald ein Untoter keine Energie mehr hat, kann man ihn leicht mit einem gezielten Stakestoß oder -Wurf zu einem vollwertigen Toten machen. Gegen Höllenhunde empfiehlt sich das Weihwasser. Bei Friedhofszombies dagegen genügt es, ihnen den Kopf zu entfernen. Trotz dieser sehr brutal klingenden Methoden der Gegnerbeseitigung verzichtet Buffy ganz auf übertriebene Gewaltdarstellung. Blut ist zu sehen - wie soll es ja auch anders sein? Allerdings ist es nur selten und in sehr kleinen Mengen vorhanden, was das Spiel auch für jüngere zugänglich macht.

 Autor:
Raphael Ringhandt
Testbericht
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Leserwertung:
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