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Circus Maximus: Chariot Wars

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Die Karriere
Wie in vielen Rennspielen gibt es auch in Circus Maximus einen Karriere-Modus. Ihr startet als Nobody in Britannien und müsst euch hocharbeiten, indem ihr durch diverse Rennen Geld verdient. Hat man eine bestimmte Summe erzielt, wird eine neues Land freigeschaltet. Geld erhält man, wenn man einen Gegner besiegt, Power- Ups einsammelt (dazu später mehr) oder auch Menschen, die auf der Straße umherlaufen umfährt (so war das halt früher ;) ). Ausserdem gibt es die Möglichkeit weitere Streitwagen und Gladiatoren freizuspielen, vorausgesetzt man spielt in einem hohen Schwierigkeitsgrad. Leider hat man versäumt, hier eine Art Punktesystem einzurichten, welches erlaubt (ähnlich wie bei Tony Hawk’s Pro Skater 3) Punkte auf die verschiedenen Attribute eurer Gladiatoren bzw. Wagenlenker zu verteilen. Dies hätte vermutlich für viel mehr Motivation gesorgt, denn so spornt der Karriere Modus nicht sonderlich an, und wenn nur um der Strecken willen.


Power-Ups

Falls man einmal mit seinem Latein ( ;) ) am Ende sein sollte, helfen die am Streckenrand aufgestellten Power-Ups. Wenn man gegen diese aufgestellten Schilde o.ä. schlägt, erhält man je nach Farbe des Schildes eine entsprechende Hilfe: Es gibt ein Power Up für eine besser Verteidigung, zwei Stück für einen Spezial-Angriff und eines für eine erhöhte Geschwindigkeit. Die Power-Ups wirken nur kurze Zeit und können nicht auf längere Zeit eingesetzt werden. Schade, dass es nur eine so geringe Anzahl von Power-Ups gibt. Ein bisschen mehr hätte hier auf jeden Fall gut getan.


Radschaden

Etwas mager ist das Schadensmodell der Wagen. Fährt man zum Beispiel über eine dicke Baumwurzel oder streift einen der Gegner stark mit seinem Rad, passiert es schon einmal, dass die Radaufhängung eiert und der Wagen nur noch schwer zu kontrollieren ist. Das war es aber eigentlich schon, was das Schadensmodell der Wagen anbelangt. Das einzige was noch passieren kann, ist dass man gegen ein Hindernis kracht und der Wagen folgerichtig einen totalen Schaden hinnimmt und wieder komplett repariert auf die Strecke zurückgesetzt wird.

Physikalisch ist Circus Maximus aber trotzdem größtenteils real (soweit man es bei einem solchen Spiel fordern kann). So muss man sich in besonders scharfen und tückischen Kurven in die Richtung der Kurve lehnen, damit der Wagen nicht ins Schlingern gerät und umkippt.

 Autor:
Dominik Grötz
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