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Cold Fear

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 Spiel-Infos: Cold Fear
Cold Fear Boxart Name: Cold Fear ()
Entwickler: Darkworks
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 03. März 2005
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Dolby Digital
Tom Hanson und die restlichen Mitglieder der US-Küstenwache patrouillieren durch die stürmische See. Plötzlich sorgt ein Funkspruch für Aufregung. Ein russisches Walfängerschiff soll ohne Besatzung umher treiben. Die Crew erhält den Auftrag, an Bord des Schiffes nach dem Rechten zu sehen. Kaum auf dem Schiff angekommen, verschwinden in kurzen Abständen alle Kollegen von Hanson. Eines ist klar: Er ist nicht alleine auf dem Schiff.
 
Stürmische See
In der Rolle von Tom Hanson versuchen wir vorerst herauszufinden, ob es wirklich keine Überlebenden gibt und wieso wir den Funkkontakt zu unseren Kollegen verloren haben. Gleich zu Beginn des Spiels verblüfft das Wetterfeature. Das Schiff schaukelt heftig im Wog der See. Links und rechts schlagen die Wellen über und der starke Wind drückt uns salzige Tropfen ins Gesicht. Vorsicht ist geboten! Eine Unachtsamkeit, und wir werden von Bord gespült. In brenzligen Situationen können wir uns auf Knopfdruck an der Reling festhalten. Langsam erforschen wir das Schiff - Stück für Stück und mit schützender Hand vor den Augen. Schon nach kurzer Zeit finden wir erste Leichen, deren Körper blutgetränkt auf dem Boden oder in Ecken liegen. Das Schiffsinnere birgt mehrere Gänge und Räume, zu denen wir aber nicht immer Zugriff haben. Auf eine Umgebungskarte haben die Entwickler leider verzichtet, so dass man sich das eine oder andere Mal etwas verloren fühlt. Im späteren Spielverlauf treffen wir auf Anna, die Tochter eines Wissenschaftlers. Da diese sich nicht wehren kann, müssen wir nun auch noch als Babysitter für ihr Überleben sorgen. Von ihr erfahren wir, dass ihr Vater sich auf einer Bohrinsel aufhält. Das nährt die Hoffnung, dort auf Hilfe zu treffen, und so verlassen wir auf spektakuläre Weise das Schiff und erkundet fortan die Bohrinsel, welche am Schluss - so viel sei verrraten - mit einem Showdown aufwartet. Die Story wird einerseits durch schicke Rendervideos erzählt und zum anderen durch Notizzettel und Dokumente, die euch unter anderem über Gegenstände oder Personen Auskunft geben.
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 Das ist alles nur geklaut…
Wirkliche Rätsel bekommen wir in Cold Fear nicht vorgesetzt. Mal benötigen wir einen Code, dann eine Magnetkarte. Ist eine Tür etwa elektrisch gesichert, ballern wir kurzerhand den Stromkasten zu Schrott, und schon ist der nächste Raum zugänglich. Nach kurzer Spielzeit treffen wir auf feindliche Soldaten, die verängstigt auf alles schießen, was sich bewegt. Grund ihrer Angst, das erfahren wir später, sind menschliche Mutanten, die auf dem Schiff umher laufen. Schuld daran soll ein gewisser Dr. Kamsky sein, der an unfreiwilligen Opfern Versuche durchgeführt hat. Auch wir bekommen es später mit dieser ungemütlichen Spezies zu tun. Dabei reichen die Gegnertypen von Kontaminatoren, welche an die "Facehuger" in Alien erinnern, über mutierte Soldaten bis hin zu hundeartigen Kreaturen. Anfangs nur mit einer Pistole bewaffnet, vergrößert sich im weiteren Spielverlauf unser Arsenal um Maschinenpistole, Sturmgewehr, Granatwerfer und Flammenwerfer. Interessant ist eine speziell angefertigte Harpune, die, wie wir später erfahren, ein Gefäß mit chemischem Gas abfeuert. Dieses Gerät lockt für kurze Zeit die Mutanten an. Kombinieren wir den Lockduft mir dem Granatwerfer, können wir uns mehrerer Gegner auf einmal entledigen. Auch hier kommt es wieder zu starken Ähnlichkeiten mit Resident Evil. Denn um die Mutanten und die Wirte in den Köpfen ein für allemal zu vernichten, sollten wir gekonnt auf den Kopf zielen, der dann als matschige Blutfontäne explodiert, oder die Köpfe der am Boden liegenden Gegner mit einem kräftigen Tritt zermalmen. Wer nicht achtsam genug ist, kann schon mal von einem Gegner angefallen werden. Diesen können wir durch Knopfdruck von uns wegstoßen, was uns etwas mehr Zeit zum Zielen verschafft. Oder wir verpassen unserem Angreifer durch eine getimte Tastenkombination einen kritischen Treffer, der einiges mehr an Effekt hat als normale Schüsse. Mindestens genau so wichtig wie Zielsicherheit ist das Durchsuchen der Leichen, das für Munitionsnachschub sorgt. Während wir meist aus einer entfernten Schulterperspektive unseren Charakter steuern, schalten wir in Gefechten in den Zielmodus. Alternativ können wir auch in eine Dritte-Person-Sicht wechseln, welche wieder an die Steuerung aus Resident Evil erinnert.
 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Leserwertung:
8.0