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Colin McRae Rally 04

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 Spiel-Infos: Colin McRae Rally 04
Colin McRae Rally 4 Boxart Name: Colin McRae Rally 04 (PAL)
Entwickler: Codemasters
Publisher:
Erhältlich seit: 17. September 2003
Genre: Racer
Spieler: 1-4
Features:
DD5.1, Xbox Live

Nachdem die letztjährige Version von Colin McRae Rally nicht wirklich die Erwartungen der Rallye-Fans erfüllen konnte, verspricht Codemasters dieses Mal Besserung. Ob Colin 04 endgültig den Rallyethron erklimmen kann?

Suche die Gefahr
Eine der wichtigsten Veränder- und auch Verbesserungen schlägt einem gleich einen Lappen ins Gesicht, sobald man eine Meisterschaft startet. Hat man sich nämlich für Namen und Nation entschieden, buhlen gleich mehrere Teams um die Fahrergunst des Spielers. Man kann also nicht mehr nur mit dem guten Colin und seinem Ford Focus über Stock und Stein rasen, sondern mit beliebigen Autos aus vier Klassen. Zur Auswahl stehen 4-Rad, 2-Rad sowie die freizuschaltenden Modi Gruppe B und Experte. Während man in der Gruppe B hinter dem Lenkrad monströser Powergeräte, die aufgrund der Gefahr und tödlicher Unfälle verboten wurden, Platz nimmt, fordert einen der Experten Modus mit stärkerem Schaden und dem Cockpit als einzig anwählbare Perspektive.

Weltreise
Ist eines der lizenzierten Fahrzeuge gewählt, kann man sich auch schon auf der ganzen Welt austoben. Wie es sich für eine Rallye gehört, ist man stets alleine mit seinem Auto und Beifahrer auf der Strecke. Wer jetzt aber romantische Ausflüge samt Picknick am See erwartet, sollte die Wassertemperatur beim Duschen zügeln. Natürlich erwarten einen lediglich Staub, Matsch, fiese Felsen und enge Haarnadelkurven. Durch insgesamt acht Länder reist der angehende Weltmeister, unter anderem werden die PS-Monster durch Spanien sausen, Engländer beim Teetrinken stören, Griechenland durchstöbern oder durch die verschneiten Wälder Schwedens rutschen. Jedes Land ist mit seinen eigenen charakteristischen Eigenschaften und Umgebungen vertreten.

Schraub, schraub..
Sechs Wertungsprüfungen wollen pro Rallye bestanden werden. Zuvor kann man sich Statistiken über die zu fahrenden Strecken einholen und das Auto darauf abstimmen. Neben der Wahl der Reifen können auch Bremsen oder Stoßdämpfer den eigenen Wünschen angepasst werden. Eine Probefahrt ermöglicht das Austesten der Einstellungen. Innerhalb einer Wertungsprüfung fährt man an sich nur gegen die Zeit, Messpunkte verraten aber auch zwischenzeitlich schon, wie weit man hinter seinem Gegner zurückliegt, oder ob der Vorsprung angewachsen ist. Wer allerdings als erster an den Start geht, muss auf diese Orientierungshilfen verzichten und kann erst gegen Ende sehen, wie schnell man war. Nach zwei Prüfungen kommt man wieder zurück in den Wartungsbereich und kann hier eventuelle Schäden am Auto beseitigen oder die Einstellungen für die nächsten Prüfungen verändern. Schäden können wieder individuell angegangen werden. Dabei sollte man aber stets darauf achten, wie viel Zeit eine Reparatur in Anspruch nimmt, damit keine Strafsekunden auf einen zukommen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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