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Colin McRae Rally 3

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Die Wettkämpfe an sich unterteilen sich wiederum in 7 Rennen; 6 Wertungsprüfungen und eine "Super-Spezial-Wertungsprüfung". Angepasst werden an das jeweilige Terrain und Wetter kann das Auto vor der ersten und der vierten Wertungsprüfung und vor der Spezial-Prüfung. Hier kann allerhand konfiguriert werden; so können Sie u.a. neue Reifen aufziehen, das Chassis wechseln, die Federung verstärken oder den Turbo hinzuschalten. Einige der Optionen lassen sich aber erst anwählen, nachdem Sie diese nach einem Wettkampf freigeschaltet haben. Wenn Sie dann auch noch den jeweiligen Wettkampf als Sieger mit 20 Punkten beenden, erhalten Sie eines von 21 neuen Fahrzeugen.

Grafisch Top
Auch optisch fällt das Spiel - im wahrsten Sinne des Wortes - stark ins Auge. Die Strecken sind sehr realistisch (aber teilweise leider auch etwas trist) gestaltet; die Entwickler haben die 2D-Bäume des Vorgängers gegen dreidimensionale Bäume getauscht. Das Wasser, welches sich hier und da am Streckenrand zeigt, sieht wahrlich fantastisch aus. Die nasse Fahrbahn reflektiert das Sonnenlicht auf sehr beeindruckende Weise. Alle Grafiken sind sehr scharf und deutlich zu erkennen.
Die Rennboliden bringen viele Details mit sich; vor allem am Schadensmodell sind die Mühen der Entwickler, besonders viel Realismus mit einzubinden, deutlich zu erkennen. Nicht nur, dass ihnen bei entsprechender Fahrweise die Motorhaube entgegenfliegt, Fensterscheiben splittern oder ganz herausbrechen. Sobald sie einen Reifenschaden haben oder die Achse verbogen ist, treibt Sie ein eierndes Rad voran - mit entsprechender Effizienz, versteht sich. Wenn dann der Reifen mal komplett verloren geht, kommt man zwar nicht mehr vom Fleck, darf dafür aber dann die darunter liegende, sich drehende Bremsscheibe begutachten.
Die Wagen haben eine sehr hohe Polygon-Anzahl und sind sehr scharf und deutlich modelliert. Die Werbung auf der Karosserie entspricht den Wagen der Wirklichkeit. Wenn Sie durch eine staubige Gegend rasen, wirbeln Sie unglaublich realistischen Staub auf. Gleichzeitig bleibt dieser dann am Heck des Fahrzeugs sowie an den Reifen haften. Das Gleiche gilt für Schnee.

Der Blick aus der Cockpit-Perspektive lohnt sich auf jeden Fall bei Regen: Dieser sieht äußerst echt aus, wenn er auf die Windschutzscheibe tropft. Dementsprechend verhält er sich dann auch, wenn die Scheibenwischer über die Scheibe fahren oder wenn der Fahrtwind hinzukommt.
Vor allem die Wiederholung ist schön anzusehen. Aus verschiedenen Kameraperspektiven kann man seine Leistungen begutachten. Ab und an werden McRae und Grist von vorne durch die Windschutzscheibe eingeblendet. Diese sitzen jedoch nicht starr im Sitz, sondern werden in einer Kurve, den Fliehkräften entsprechend, in die jeweilige Richtung gedrückt.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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