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Conflict: Desert Storm

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 Spiel-Infos: Conflict: Desert Storm
Conflict Desert Storm Boxart Name: Conflict: Desert Storm (PAL)
Entwickler: Codemasters
Publisher:
Erhältlich seit: 30. September 2002
Genre: Shooter - Taktik
Spieler: 1-4
Features:
Rumble

Thematisch geht es in Conflict: Desert Storm um den Golfkrieg. Der Spieler übernimmt die Rolle einer Spezialeinheit. Zur Auswahl stehen zwei: Das britische SAS, und das amerikanische Delta Force.

Ausbildung macht den Meister
Bevor man sich in die erste Mission stürzt, sollte man unbedingt das Training bzw. die Grundausbildung vorher absolvieren. Ohne diese bleiben einem gute Tipps sowie die Erklärung der Steuerung verwehrt. Und diese ist wirklich nicht sehr einfach. Vor allem wenn man in einer Gruppe spielt, sind die Ausbildungen ein absolutes Muss. Aber dazu im späteren Verlauf des Tests mehr. Es gibt drei verschiedene Ausbildungsstufen: Die Grundausbildung, die Waffenausbildung sowie die Gruppenausbildung. Widmen wir uns erst einmal der Grundausbildung. Hier werden einem, wie der Name bereits erahnen lässt, die grundlegenden Techniken beigebracht. Das reicht von Kriechen bis hin zum Leitern klettern. Während aller Ausbildungen steht euch ständig ein Ausbilder zur Seite, der euch zu Toppleistungen drillt. In der Waffenausbildung lernt man den Umgang mit den verschiedensten Waffen. Von der Pistole bis zum Sniper Gewehr: Hier wird alles einfach und gut erklärt. Am Schießstand kann man dann das Gelernte testen und gucken, wie viele Ziele man schafft abzuschießen. In der letzten Ausbildungsstufe, der Gruppenausbildung, stoßen ein paar Kameraden zu einem hinzu. Hier wird nun geübt, wie man den einzelnen Gruppenmitgliedern Befehle erteilen kann. Diese Befehle sind sehr vielfältig. So kann man beispielsweise den Befehl erteilen, um eine bestimmte Meterzahl vorzurücken, oder einfach das Feuer zu eröffnen.

Teamwork ist alles
Die Missionen spielen sich, wie bereits angedeutet, inmitten des Golf-Krieges ab. Das Team, welches selbstredend für die Alliierten operiert, muss diverse Aufgaben erledigen - das aber möglichst ohne großes Aufsehen zu erregen. Mit einer handvoll, oder noch weniger, Soldaten beginnen die Missionen, wobei es möglich ist jedes einzelne Team Mitglied zu spielen. Team ist das Schlüsselwort des Spieles. Im Alleingang und/oder in Rambo- Manier kann man meist nur wenig reißen. Es gilt sich taktisch klug zu verhalten. Tut man dies nicht, läuft man Gefahr, dass Alarm o.ä. ausgelöst wird und somit könnte es zu einigen Verlusten im Team kommen. Doch auch wenn man alles richtig macht, sind heikle Situationen kaum vermeidbar. Ein plötzlich auftauchender Panzer kann beispielsweise einem etwas zu offen stehenden Team-Mitglied zum Verhängnis werden. Ist dies geschehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder schnell weiter, damit der Panzer nicht noch mehr Opfer fordert, oder erst einmal ehrenhaft euren stark Verletzen Kameraden retten und ihn behandeln. Empfehlenswerter wäre die zweite Variante, da jedes Team-Mitglied sehr wichtig ist. Vor allem wenn dieses Mitglied etwa wichtige Dinge mit sich trägt, die zum Erfolg der Mission unbedingt notwendig sind. Dies könnte beispielsweise eine Diskette oder ein spezieller Sprengstoff sein. Auch in anderen Situationen ist Teamwork ein absolutes Muss: Steht eine größere Gruppe von feindlichen Infanteristen in einem Tal, postiert man am Besten einen Scharfschützen auf einem Hügel und lässt die anderen Mitglieder das Feuer eröffnen. So kann der Scharfschütze in aller Seelenruhe die übrigen Infanteristen niederstrecken.

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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Leserwertung:
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