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Counter-Strike

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 Spiel-Infos: Counter-Strike
Counter Strike Boxart Name: Counter-Strike (PAL)
Entwickler: Turtle Rock Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 03. Dezember 2003
Genre: Shooter
Spieler: 1 (16 via Live)
Features:
DD5.1, Xbox Live

Seit gut vier Jahren dürfen die PCler die wohl beliebteste Mod überhaupt spielen. Die Rede ist von der Half Life Mod Counter-Strike, die heute das wohl bekannteste und beliebteste Multiplayerspiel überhaupt ist. Der Erfolg liegt hier aber nicht alleine bei Valve, sondern auch an den ganzen Hobby- Moddern, die sich stets neue Sachen haben einfallen lassen. So gibt es mittlerweile dutzende neue Maps, die verschiedensten Waffen- und Spielermodelle oder gar andere Mods zur Auswahl.
Die großen Erwartungen wollen also auch auf der Xbox erfüllt werden. Ob sich CounterStrike auf der Box ebenso den Thron als beliebtestes Multiplayerspiel sichert, klären wir für euch in unserem Test.

Eins vorweg: Counter-Strike hat nur wenig an Abwechslung zu bieten. Nun werden manche denken "Ist doch klar, ist ja auch ein Shooter". Stimmt, es ist nur ein Shooter, aber vergleicht man Counter-Strike mit anderen Genreverwandten, fällt sofort auf, dass es nur zwei "Modi" gibt. Andere Ballerspiele bieten immerhin noch Modi wie Team Deathmatch, Capture the Flag oder Infiltration. In CS dagegen dürft ihr entweder auf der Seite der Guten oder der der Bösen spielen. Da hätten wir zum einen die Terroristen. Diese haben je nach Map eine von zwei verschiedenen Aufgaben zu erfüllen. Entweder müssen die Fieslinge an einer auf der Karte markierten Stelle eine Bombe platzieren und dafür sorgen, dass sie nicht von der Gegenpartei entschärft wird, oder gefangene Geiseln an ihrer Befreiung hindern. Die Aufgaben der Anti-Terror Einheiten sind somit klar: Entschärfen der Bombe oder Rettung der Geiseln. Das Ganze kann aber auch anders verlaufen. So können beispielsweise beide Teams auch schon vorher die Runde für sich entscheiden, indem sie alle Gegner vor dem Erfüllen ihrer Aufgabe aus dem Weg räumen.

Fire in the Hole!
Bevor ihr euch in das Mehrspielergefecht stürzt, sollten sich Neulinge in einem kurzen Tutorial erklären lassen, wie man als Terrorist die Bombe platziert und scharf macht oder als Counter diese entschärft. Wer die Grundaktionen beherrscht, kann sich gegen Bots versuchen. Bots sind CPU gesteuerte Spieler, die sich aber leider meistens etwas dumm anstellen. Des Öfteren stehen sich zwei von diesen Dummies gegenüber und verschießen ein ganzes Magazin, ohne dass einer von beiden das Zeitliche segnet. Natürlich kann man die "Intelligenz" der Bots einstellen, doch auch auf schwerster Stufe ändert sich am Verhalten wenig. Dafür treffen sie aber wie ein junger Gott. Deshalb ist der Singelplayer-Part genau das Richtige, um sich mit dem Spiel vertraut zu machen.
Wäre das Singelplayerspiel mit Bots alles, was Counter-Strike zu bieten hat, wäre es nie das geworden, was es heute ist. Denn das, was Counter-Strike ausmacht, sind seine Online-Gefechte mit und gegen andere Mitspieler, die sich größtenteils nicht ganz so blöde anstellen, wie die Bots.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Leserwertung:
5.2