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Counter-Strike

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In einer Mehrspielerpartie können bis zu 16 menschliche Spieler teilnehmen. Theoretisch und technisch machbar, aber kaum umsetzbar. Für 16 Spieler müsste man einiges mehr an Breitband zur Verfügung haben, daher sind Gefechte mit bis zu 8 Spielern die Regel. Wer sich darunter jetzt ein nettes Rumgeballer vorstellt, der liegt falsch. Counter-Strike ist sicher nicht durch die Technik oder Spielidee zum Hit mutiert, denn Teamarbeit wird hier groß geschrieben. Bei einfachem Drauflosrennen oder -ballern hat die Runde ein schnelles Ende. Deswegen kann man via Headset zum Beispiel einen Plan ausarbeiten, welchen Weg man denn gehen könnte oder welche Taktik das Team verfolgen soll. Wer eher sprachscheu ist, kann auch kurze Sprachmitteilungen mit Hilfe des Steuerkreuzes senden.

Um sich durchzusetzen, hat jede Gruppe eine Auswahl an Waffen. Neben Pistolen, Maschinenpistolen oder Scharfschützengewehren gibt es auch unterschiedliche Waffen auf beiden Seiten. So haben die Terroristen die Feuerkräftige AK47 und mit einem Fernrohr ausgestattete SIG, während die andere Seite mit einem M4 Colt und einer Steyr Aug aufwarten kann. Zusätzlich zu der großen Wumme dürft ihr ebenso eine Pistole als Zweitwaffe mit euch rum tragen. Neben Primär- und Sekundärwaffe dürft ihr euch auch noch nützliche Utensilien wie Spreng-, Blend- oder Rauchgranaten in das imaginäre Inventar packen. Da ja bekanntlich nichts umsonst ist, müsst ihr hier allerdings einiges hinblättern, um an die nötige Ausrüstung zu kommen. Nach jeder Runde erhaltet ihr die nötigen Scheine, die ihr dann in Waffen und Munition investieren könnt. Das Team, welches die vorhergegangene Runde für sich entscheiden konnte, kriegt logischerweise einiges mehr von dem Digi-Geld und kann sich somit auch die dickeren Wummen leisten. Vor Rundenbeginn hat jedes Team Zeit, sich mit Hilfe des einfach zu bedienenden Kaufmenüs seine Ausrüstung zusammen zu kaufen. Dabei wählt ihr mit dem linken Stick eine Kategorie aus (MGs, Pistolen etc.) und sucht dort eure Waffe aus. Praktisch: Wenn ihr über einer Waffe oder Gegenstand seid, wird euch rechts in einem Infokasten alles Wissenswerte wie Feuerkraft, Schussrate und Magazingröße aufgelistet.

Granaten gut verstaut und Waffe entsichert kann die Runde nun beginnen. Dabei hat jede Runde ein Zeitlimit, in dem es für beide Parteien gilt, ihr jeweiliges Vorhaben vor Ende der Zeit zu erledigen. Bei frühzeitigem Ableben muss man sich das restliche Spielgeschehen als neutraler Zuschauer anschauen bis die Runde beendet wurde. Bei erfülltem Ziel klingelt die Kasse und man kann sich auch die teueren Wummen leisten.
Gesteuert wird das ganze Geschehen wie gewohnt mit den zwei Sticks. Mit dem rechten Stick zeigt ihr eurem Digi-Kämpfer, in welche Richtung er denn schauen beziehungsweise gehen soll und mit dem linken bewegt ihr eure Figur. Die restlichen Tasten wurden mit Aufgaben wie Feuern, Nachladen und Ducken belegt.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Leserwertung:
5.2