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Crash Bandicoot Twinsanity

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 Spiel-Infos: Crash Bandicoot Twinsanity
Crash Twinsanity Boxart Name: Crash Bandicoot Twinsanity ()
Entwickler: Traveller's Tales
Publisher: Vivendi Universal Games
Erhältlich seit: 08. Oktober 2004
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Dolby Digital
Eigentlich wollte sich Crash Bandicoot auf seiner Heimatinsel von seinen letzten Hüpfabenteuern und den wilden Go-Kart-Fahrten erholen. Doch zum einfach Abhängen bleibt der verdummten Beutelratte keine Zeit. Zwei fiese Zwillinge dursten nach Rache. Um diese zu stillen, sollen Crash und seine Freunde versklavt und die Insel verwüstet werden. Schuld daran ist einmal mehr Bösewicht Dr. Cortex. Dieser hatte Jahre zuvor - er erinnert sich trotz seines riesen Hirns nicht mehr daran - mit den beiden Zwillingen wohl irgendwelche bösartigen Experimente durchgeführt. Für lange Diskussionen bleibt aber keine Zeit. Einmal mehr muss die Beutelratte mit dem verblödeten Blick den Schlamassel ausbaden. Unfreiwillig verbünden sich Crash und Cortex zu einem unschlagbaren Gespann und machen sich auf, die noch intakte Insel und deren Bewohner zu retten.
 
Aus Feind wird Freund
Endlich wieder zu Hause! Gemütlich liegt Crash Bandicoot am Strand. Etwas weiter weg erscheint Finsterling Dr. Cortex im Bild. Das kann, wer Riesenhirn Cortex kennt, nichts Gutes bedeuten. Wenige Augenblicke später bestätigt sich die Befürchtung. Mit Perücke verkleidet lotst dieser unseren entspannten Helden in eine Falle. In dieser ersten kleinen Mission macht ihr euch auf einfache Weise mit der Steuerung der Beutelratte vertraut. Neben den Grundaktionen wie drehen, springen und kriechen kann Crash auch Doppelsprünge, Bauchklatscher und Sprungdreher. Gegen später könnt ihr sogar Spezialaktionen wie den Kniegleiter oder den Gleitsprung ausführen. In einigen Abschnitten werdet ihr auch andere Charaktere außer Bandicoot steuern müssen. So schlüpft ihr in die Rolle von Superhirn Cortex selbst oder seid als Cortex’ Nichte Nina unterwegs, welche vom Onkel federgetriebene Stahlhände spendiert bekam. Dabei verfügen alle Figuren über verschiedene Fähigkeiten und Aktionen, welche euch in den Abschnitten zu Gute kommen.
 
Und Action!
Richtig zur Sache geht es aber erst, wenn sich Bandicoot und Cortes mehr oder weniger unfreiwillig zusammentun. Hält Cortex einen Kristall in den Händen, welchen er hin und wieder unterwegs findet, packt Bandicoot das schön schimmernde Kristall und kann fortan Cortex sozusagen als humanen Gegenstand verwenden. So nimmt beispielsweise eure Wirbelaktion durch den mitwirbelnden Cortex an Radius zu. Als wirkliches Teamwork kann man das aber noch nicht bezeichnen. Dieses nimmt erst dann Form an, wenn es darum geht, Schalter oder Hebel zu betätigen, die auf einer für Bandicoot nicht erreichbaren Plattform platziert sind. Dann nämlich wirft dieser das Superhirn einfach durch die Luft. Cortex betätigt dann brav den Hebel und teleportiert sich dann zurück an eure Seite. Kommen wir doch noch mal zu dem Thema Unfreiwilligkeit zurück. In manchen Abschnitten wird Cortex, ohne Rücksicht auf Verletzungen, als Snowboard missbraucht. Fies, aber sehr effizient. So schlittert ihr mit Bandicoot Schneepisten herunter, die euch einmal mehr alles an Geschicklichkeit abverlangen. Außerdem kommt es auch oft zu Raufereien zwischen den beiden Streithähnen. In dem so genannten RollerKoller-Modus steuert ihr ein Knäuel aus fliegenden Fäusten und Füßen einen Berg, durch Tunnel und mit verzwickten Gängen, herunter. Ein Team muss nicht immer aneinander gebunden sein. In einigen Abschnitten steuert ihr Bandicoot während Cortex hysterisch vor sich hin kreischt. Grund hierfür: Ein Schwarm wütender Bienen schwirren um seinen Kopf herum. Ohne was zu sehen, rennt Cortex los, ganz ohne auf Gefahren zu achten. Parallel, auf der gegenüberliegenden Plattform, bringt ihr TNT-Kisten zum explodieren, überwältigt feindliche Kreaturen und räumt sonstige Hindernisse aus dem Weg.
 
 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
10.0