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Crash Bandicoot Twinsanity

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Was rappelt in der Kiste?
Egal ob Strand-, Schnee- oder sonstige Spiel-Abschnitte: In all diesen Abschnitten werdet ihr auf viele Gegner, gefährliche Kisten und kleine Rätsel treffen. Überall sind verschiedene Kisten verteilt. Einige, wie etwa die TNT-Kisten, können euch ein virtuelles Leben kosten, andere hingegen euch eines geben. Da Crash TwinSanity wohl eher die jüngere Spielerfront ansprechen wird, sind aber alle Kisten gut zu unterscheiden. Zudem sind fair verteilte Speicherpunkte auf jedem Abschnitt vorhanden. Um auch sonst an neue Leben zu kommen, von denen ihr reichlich brauchen werdet, da jeder Fehler gleich eines dieser kostet, solltet ihr fleißig Wumpa-Früchte aufsammeln. Bei 100 gesammelten Früchten erhaltet ihr ein zusätzliches Leben. Diese braucht man auch, will man nicht nur bis zu den Endgegner eines jeden Abschnittes, sondern auch weiter gelangen.
 
Hart an der Grenze
Grafisch setzt Crash TwinSanity die Meßlatte sicher nicht höher. Schön anzusehen sind die durchdachten Abschnitte aber allemal. Die Animationen der Hauptakteure sind ebenfalls ordentlich bis hin zu gut gelungen. Raufen sich beide, liegt mal Bandicoot triumphierend oben und Cortex jammernd unten oder anders herum. Immer wieder bringen die beiden einem zu Lachen. Die Story wird dabei durch gelungene und abermals witzige Rendersequenzen, teils in Spielgrafik teils Comicartig, vorangetrieben. Diese sind leider auch der größte Kritikpunkt. Auch wenn sie noch so witzig sind: Spätestens nach dem dritten Mal in Folge sucht ihr vergebens nach dem Knopf der diese beendet. Diese Option wird euch leider vorenthalten. Und da die Filmchen gewöhnlich nach Speicherpunkten kommen, bleibt euch nach einem Ableben nix anderes übrig, als euch immer wieder dieselbe Sequenz anzuschauen. Was die Steuerung angeht gibt es eigentlich auch nichts zu bemängeln. Beutelratte und Co. folgen brav den Befehlen des Controllers. Einzig und alleine die Kameraführung bleibt in Frage zu stellen. So manche Sichtwinkel oder Kameraschwenker sorgen für brenzlige Situationen.
 
FAZIT
Crash TwinSanity hat alles, was ein gutes Jump’n’Run ausmacht. Witzige und abgedrehte Charaktere, abwechslungsreiche Spielabschnitte, eine einfache Steuerung, Endgegner sowie gut gesetzte Speicherpunkte. Bandicoot und Cortex bringen als Gespann eine Menge an Abwechslung ins Spiel, das steht außen vor. Allerdings haben mich die Kameraführung - ständig musste ich selber nachjustieren - und die unumgänglichen Zwischensequenzen an den Rand des Nervenzusammenbruchs geführt. Oft brauchte ich mehrere Anläufe für einen kleinen Spielabschnitt und musste mir dann immer und immer wieder die gleiche nunmehr witzlose Sequenz anschauen. Trotz alldem ist Crash TwinSanity ein gelungenes und mit Abwechslung gefülltes Jump’n’Run, das vor allem den Jüngeren unter uns Spaß machen kann.
 
Daher für Einzelspieler gut.
 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Leserwertung:
10.0