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Crash Nitro Kart

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Doch auch im Rennen wirkt sich das Team auf den Spielverlauf aus. So lohnt es sich, während des Rennens nahe bei seinem Teampartner zu bleiben, um so eine Anzeige aufzufüllen. Ist das Limit erreicht, kann man mit Hilfe der weißen Taste das Team-Feature aktivieren. Dabei stehen einem dann für kurze Zeit endlose Extras zur Verfügung, was dann allerdings in einem ziemlichen Chaos enden kann und wird. Zudem wirkt es ungünstig, diese Funktion auf die weiße Taste zu legen, schließlich muss man dafür vom Gas (A-Taste) gehen. Die Karte hingegen wird mit Y umgeschaltet, was man nun wirklich so gut wie nie braucht..

Boost-Hopping
Wo wir gerade bei der Steuerung sind: Von großer Wichtigkeit sind Boosts bei Crash Nitro Kart. Diese erhält man zwar auch für etwas höhere Sprünge, wer aber ganze Boostcombos bekommen will, muss sich mit der Slide-Funktion etwas vertraut machen. Dazu werden beide Schultertasten benötigt. Springt man mit einer in eine Kurve hinein, schliddert nicht nur das Kart, es füllt sich auch eine kleine Boostleiste. In dem Moment, in dem sich diese rot färbt, muss man auf die andere Schultertaste drücken und erhält so einen Boost. Dreimal kann dies während eines Drifts wiederholt werden, um möglichst zügig durch die Kurve zu kommen. Nach ein wenig Übung klappt das recht gut und bringt ein wenig mehr Würze ins ansonsten leider recht langsame Renngeschehen.
Einen Kritikpunkt muss sich die Steuerung allerdings gefallen lassen: Durch geschicktes Hopsen kann man auch aus schnellster Fahrt 90° Drehungen hinlegen. Das bedeutet, dass man nach einer Weile nur noch mit 1-2 Hüpfern durch die Kurven gelangen kann und gutes Timung und fahrerisches Können so gut wie unnötig werden.

Sammelfieber
Insgesamt bereist das Team des Spielers vier Welten, in der je drei Rennen, eine Arena und ein Bossgegner auf einen warten. Die Rennen müssen gewonnen werden, um auf den Bossgegner und schließlich die Arena zu treffen. Ist der Boss nämlich in einem Rennen besiegt, öffnen sich die sogenannten Spezialmodi einer Welt. So müssen dann auf jeder Rennstrecke drei versteckte Buchstaben gefunden sowie das Rennen gewonnen werden (wie auch in Diddy Kong Racing). Das sogenannte Relikt-Rennen schickt einen alleine auf die Strecke, im Kampf gegen die Zeit. Zahlreiche Kisten auf der Strecke geben einem einen Zeitbonus, damit man das vorgegebene Limit erreichen kann. Diese Modi machen die größte Herausforderung des Spiels aus, da die eigentlichen Rennen meist recht schnell gewonnen sind.
Die Arena eines Levels ist mit zahlreichen Kristallen bestückt, die innerhalb eines Zeitlimits aufgesammelt werden sollen. Im späteren Verlauf des Spiels gelangt man dann auch noch in Edelstein-Cups, die in altbekannter Grandprix-Punkte-Manier gefahren werden. All das zusammen macht für Funracer-Verhältnisse schon eine Menge einzusammeln aus.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.0