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Dark Summit

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 Spiel-Infos: Dark Summit
 Boxart Name: Dark Summit (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1-4
Features:
Rumble

Spiele, die sich um Trendsportarten wie Skate- oder Snowboarding drehen, stehen momentan hoch im Kurs. Dies führt dazu, dass Spiele dieser Gattung zum Teil in rauen Mengen erscheinen, was sich nicht wirklich positiv auf deren Qualität auswirkt. Radical Entertainment wagt sich nun mit Dark Summit auf die Tanzfläche. Was bietet der Paradiesvogel unter den Snowboard-Games?

Sport und Story

Passt das eigentlich zusammen? Die Jungs von Radical Entertainment dachten sich "Natürlich!" und bastelten eine Kombination aus Sport und Storymode. Die Story dreht sich um einen geheimnisvollen Berg namens Mount Garrick. Auf diesem Kleinod des Wintersports liegt das Lieblings-Skigebiet des Charakters Naya, in dem sie ihrer größten Leidenschaft nachgehen kann: Snowboarding! Doch als das Gebirge von einigen UFOs heimgesucht wird, ist nichts mehr, wie es einmal war: Der Berg wird von Spezialkräften besetzt, die einem Fiesling namens Chief O`Leary unterstellt sind. Er lässt den Berg sperren, was natürlich die Wintersportfans in Rage bringt. So steht der Entschluss der Hauptakteurin Naya schnell fest: Der Berg muss zurückerobert werden, koste es was es wolle! Doch der Weg zum Erfolg ist hart, und erstreckt sich über 45 Missionen. Diese lassen sich in drei Grundkategorien unterteilen. So muss man, ganz wie man es von den Titeln der Konkurrenz gewöhnt ist, bestimmte Trick-Kombos ausführen, um zum Erfolg zu kommen. Aber damit nicht genug: In einer weiteren Art von Quests muss man gewisse Gegenstände oder Personen über den Haufen fahren, oder – zu guter letzt – auf verschiedenen Streckenabschnitten Bombenteile im Vorbeifahren aufsammeln.

Pistenraupen...

...hätten auf dem Mount Garrick allerdings nicht wirklich viel zu tun, denn es gibt gerade mal vier Pisten! Diese sind allerdings recht groß (man fährt ohne Tricks gute 10 Minuten bergab), jedoch hätte hier etwas mehr Vielfalt deutlich gut getan. Im Laufe des Spiels müsst ihr "Liftpunkte" sammeln, um neue Lifte frei zu schalten. Diese bringen euch immer höher hinaus, bis schließlich zum Gipfel. Wenn man den Vergleich zum Genrekonkurrenten Amped zieht, welcher sich ja förmlich aufdrängt, fällt das Leveldesign auf: Während es bei Amped darum ging, dass die Snowboardstrecken bzw. Parks möglichst realistisch und getreu nachgebaut wurden, liefert Dark Summit eher futuristische Strecken. So findet man mitten auf der Piste riesige Geländer und Gerüste, auf denen man nach Herzenslust grinden kann. Auch wenn das Leveldesign etwas abgespacter ist, sehen die Level bei Amped um einiges besser aus, auch wenn man den Realitätsfaktor außen vor lässt. Etwas störend fällt die farbliche Gestaltung der Level auf, die ist nämlich teilweise so bunt, dass man meinen könnte, man befände sich in den letzten 15 Minuten von "2001: A Space Odyssey" ;) Positiv hingegen ist die Vielfalt der Abfahrten: Es geht nicht nur Stur die Piste hinab, sondern es gibt etliche Abzweigungen, Geheimpfade und Schleichwege, die jede Abfahrt recht Abwechslungsreich machen. Ebenfalls für Abwechslung sorgen die Gimmicks auf der Fahrbahn; ob Kisten, Schneemänner, Zäune oder Schilder: Alles kann zu Klump gefahren werden. Es können regelrechte Schrottlawinen ausgelöst werden. Außerdem müsst ihr euch mit Hunden, gegnerischen Einheiten und rollenden Fässern herumschlagen, bevor ihr auf der Hütte euer Skiwasser trinken könnt ;)

 Autor:
Simon Grötz
Testbericht
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Leserwertung:
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