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Das Ding

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Trust your Instincts
Doch die Zusammenarbeit beruht nicht auf uneingeschränktem Vertrauen, denn jeder aus der Gruppe kann theoretisch schon von dem unbekannten Virus befallen und in Wirklichkeit ein Monster sein. Aus diesem Grund hat man sich bei ersten Treffen mit zukünftigen Partnern erst mal zu beweisen, damit sie einem helfen. Es muss also Vertrauen aufgebaut werden. Dies erreicht man damit, den Leuten Medi-Paks abzugeben, mit Waffen oder Munition zu versorgen oder Einsatzfreude bei Konfrontationen mit gefährlichen Biestern an den Tag zu legen. Wer sich stets aus Kämpfen raushält, verliert also das Vertrauen seiner Leute. Auch gefällt es den verängstigten Männern nicht, wenn man mit der Waffe auf sie zielt, was sich auch schnell bemerkbar macht. Alle Zustände wie Panik, Gesundheit, das Vertrauen oder Munitionsbedarf lassen sich im Menü nachschauen. Dringende Sachen werden auch über den Köpfen der jeweiligen Charaktere angezeigt. Leider handeln die Mitglieder teilweise etwas hilflos. Befiehlt man ihnen, einen Schalter zu reparieren, bleiben sie manchmal auf einmal an einer Kiste hängen und wissen nicht, wie sie weiter kommen sollen.

Erfrierungen
Da das gesamte Szenario in der kältesten Antarktis stattfindet, muss das Team unter Extrembedingungen schuften. Dies ist wieder ein Aspekt, der sich im Gameplay bemerkbar macht. So ist das Team nicht in der Lage, einfach draußen im Sturm herum zu laufen. Die eisige Kälte nagt nicht nur an den Nerven, sondern auch an der Gesundheit. Wer also zu lange durch das Schneegestöber watet und unter Umständen nicht schnell genug einen Unterschlupf findet, der verliert schnell Lebensenergie und darf den Level noch mal spielen.
Gespeichert wird ähnlich wie in der Resident Evil Reihe nur an bestimmten Punkten. Hin und wieder findet man in abgelegenen und verlassenen Räumen Speicherpunkte, die mit der Zeit natürlich immer rarer gesät sind.

Atmosphäre des Films
Da die Story zu Beginn wie gesagt noch sehr undurchsichtig ist, bekommt man erst im Laufe des Spiels Hinweise auf das Geschehen. Es werden Notizen von bereits Verstorbenen entdeckt oder gar Tonbänder, die der Nachwelt hinterlassen wurden, um die derzeitige Situation zu erklären. All das wirkt sehr authentisch und trägt einen großen Teil zur aufkommenden Atmosphäre bei. Natürlich kommt man auch nicht drum herum, vereinzelt die Überreste von vorher ansässigen Wissenschaftlern zu finden. Hinzu kommen die wirklich düsteren Räume, die teils mit blutverschmierten Wänden und reichlich Unordnung für ein mulmiges Gefühl sorgen können. Man spürt eindeutig, wie die Entwickler versucht haben, die Atmosphäre der Filmvorlage einzufangen: Draußen tobt ein Schneesturm während man alleine einen dunklen Raum untersucht, das Maschinengewehr in einer Hand und mit der anderen versucht, die im Schatten liegenden Ecken mit dem spärlichen Licht einer Taschenlampe auszuleuchten... Leider wird dieses Stilmittel nicht konsequent genug eingesetzt. Einige Räume sind wirklich bedrückend, danach folgt dann allerdings wieder das Durchtapern des Schnees mit leerstehenden Hütten am Rand.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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