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Das Ding

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Waffen der Zeit
Natürlich werden die außerirdischen Lebensformen nicht mit bloßen Händen, sondern Feuerkraft bekämpft, wobei glücklicherweise keine futuristischen Mittel zum Einsatz kommen. Mit Pistole, Maschinengewehr, Flammenwerfer und Granaten kann man sich den zähen Widersachern erwehren. Gezielt wird dabei automatisch, sodass nur noch der schnelle rechte Zeigefinger gefragt ist. Mit der linken Schultertaste werden Items wie der Feuerlöscher, Medi-Paks oder die Taschenlampe eingesetzt. Die vier Front-Buttons dienen dem Interagieren mit den Teamkameraden oder dem Umlegen von Schaltern etc. Sehr cool wirkt es, dass man stellenweise auch Zugang zum Überwachungskamera-Netz hat und so bestimmte Räume mit Kameras absuchen kann. So werden auch geheime Türcodes gefunden, die in andere Räumen niedergeschrieben wurden.

Hui ohne Pfui
Besser als erwartet ist die Grafik. Zwar sind die Außenszenarien aufgrund des thematisch eingesetzten Nebels nicht wirklich spektakulär, dafür kann das Spiel mit teils wirklich erstklassigen Texturen überzeugen. Auch die Charaktermodelle sind gut gelungen und besonders das Design der Aliens kann voll und ganz überzeugen. Etwas hakig erscheinen da hingegen einige Animationen. Leider treten auch kleinere Framedrops auf, besonders in den Zwischensequenzen sind Ruckler nicht zu übersehen.
Der Sound trägt natürlich auch zur Atmosphäre bei und deshalb wurde auch gänzlich auf Hintergrundmusik verzichtet. Gut gefallen tut die komplett deutsche Sprachausgabe. Die Teammitglieder sprechen auch während des Spiels mit einem und sagen, was sie denken oder wie sie sich fühlen. Zwar wiederholen sich hierbei einige Sätze zu häufig, aber die Qualität der Stimmen ist wirklich gut.

Fazit
Das Ding ist ein gutes Action-Adventure, das viel auf die entstehende Atmosphäre setzt. Es bietet viele gute Ideen, die aber teils zu wenig zum Einsatz kommen. Besonders hervorzuheben ist das besondere Teamplay, was sich wirklich von anderen Genrevertretern abhebt. Allerdings dauert es seine Zeit, bis man sich in das Spiel eingearbeitet hat. Besonders die etwas gewöhnungsbedürftige Menüsteuerung macht einem in den ersten Spielabschnitten des öfteren Probleme. Grafik und Sound sind ebenfalls in Ordnung, also eine Empfehlung für alle Fans des Films. Wer auf Action-Adventures steht, die nicht mit knallbunten Farben um sich schmeißen, sollte sich den Titel auch einmal näher anschauen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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