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Dead Man's Hand

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 Spiel-Infos: Dead Man's Hand
Dead Man Name: Dead Man's Hand (PAL)
Entwickler: Human Head Studios
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 29. April 2004
Genre: Action
Spieler: 1 - 8
Features:
Xbox live, Systemlink
Western sind Kult, zumindest für die Älteren unter uns. Das Sortiment dieser einzigartigen Filmgattung ist ebenso abwechslungsreich wie abgefahren. Trotzdem haben Clint Eastwood zu Pferd und eine sechs-schüssige Smith & Wesson auch heute noch Ihren Reiz. Umso verwunderlicher, dass die Videospiel-Industrie auf der Suche nach frischen Szenarien einige Jahre brauchte, um an den Erfolg von Lucas Arts’ PC Klassiker Outlaws anknüpfen zu wollen.
 
Einsamer Cowboy
Die Story von Human Heads’ Ego Shooter ist schnell erzählt. In Person des Revolverhelden El Tejon macht Ihr euch auf den Weg, um euch an verräterischen Mitgliedern eurer Gang zu rächen. Soweit war es das dann eigentlich auch schon zur komplexen Hintergrundstory.
Im Menü fällt besonders der Sound positiv auf, atmosphärische Western-Musik inklusive Wummerbass bringt die Boxen zum Beben. Neben der Singleplayer-Kampagne stehen zahlreiche Xbox-Live-Modi zur Verfügung, doch dazu später mehr. Vor jeder Mission habt ihr die Möglichkeit zu pokern und euch dabei eine bessere Ausstattung an Munition und sonstigen Extras zu ergattern. Hier gilt das typische Poker-Motto: alles verlieren oder alles gewinnen. Die Waffenauswahl wird im Verlauf des Spiels stets größer, bis ihr aus jeweils drei Gewehren, Pistolen und Flinten auswählen könnt. Jede dieser Waffen verfügt über eine Spezialfähigkeit, wie Schnellfeuer oder einen Sniper Modus. Später gibt es auch nette Dynamitstangen und Whiskybomben... anzünden nicht vergessen!
 
Große Wild-Wild-West-Story fehlt
Die Nutzung der Fähigkeiten verbraucht Energie, die Ihr mittels Schuss-Kombos auf Gegenstände oder Head Shots auf Gegner auffüllen könnt. Diese nette spielerische Idee kann nicht verbergen, dass Dead Man's Hand ein geradliniger Ego Shooter geworden ist, große Wendungen im Gameplay oder in der Gegnervielfalt sucht man leider vergebens.
 Autor:
Dirk Sandel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.5