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Deus Ex: Invisible War

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 Spiel-Infos: Deus Ex: Invisible War
Deus Ex: Invisible War Boxart Name: Deus Ex: Invisible War (PAL)
Entwickler: Ion Storm
Publisher: Eidos Interactive
Erhältlich seit: 05. März 2004
Genre: Shooter
Spieler: 1
Features:
Dolby Digital 5.1
Deus Ex, wer kennt es nicht? Warren Specter und sein Team machten sich mit diesem Titel einen Namen in der Branche. Das Erfolgsrezept von Deus ex war ohne Zweifel der grandiose Genremix, womit sich Deus Ex von der Konkurrenz abheben konnte. Man nehme einen stinknormalen Ego-Shooter, gebe eine priese Taktik dazu und lösche dies mit einem guten Schuss RPG ab. An den Nachfolger werden nun hohe Ansprüche gestellt, denn er muss genug Neues haben, darf jedoch das alte Spielprinzip der Serie nicht zerstören.
 
Seattle, Chicago und Trier.
Die wichtigste Entscheidung, die man als Entwickler eines Nachfolgers treffen muss, ist, ob man auf der alten Geschichte aufbaut oder eine völlig neue entwirft. Bei Deus Ex: Invisible War hat man sich für einen Mittelweg entschieden. Die Story baut auf einem komplett neuem Szenario auf und die Situation auf der Welt hat sich grundlegend verändert, trotzdem wird der Spieler immer wieder auf die Vergangenheit vom ersten Teil hingewiesen. Der sympathische Söldner JC Denton aus dem ersten Teil, hat aber eher einen zweifelhaften Ruf in der Zukunft, denn die Welt hat niemals die Wahrheit über den Helden aus dem ersten Teil erfahren. Die erste Änderung, die dem Spieler ins Auge fällt, ist die weibliche Hauptperson. Alex D. ist eine Schülering der Tarsus-Akademie und wurde mit den neusten Biomodifikationen ausgestattet, warum und weshalb bleibt dem Spieler jedoch vorerst verschwiegen.
 
Nach einem Angriff auf die Akademie, landet ihr auch schon im Geschehen, bei der Evakuierung des Gebäudes werdet ihr mit den ersten Grundfähigkeiten von Alex vertraut gemacht und sogleich müsst ihr auch die ersten Entscheidungen treffen. Schon nach sehr kurzer Zeit erfahrt ihr, wer der Angreifer der Akademie ist und zwar ein internationaler Orden, der für die Freiheit der Menschheit und gegen die Verschmelzung von Mensch und Maschine kämpft. Somit sind auch schon die beiden großen Gruppierung im Spiel bekannt. Auf der einen Seite kämpft die WTO gegen den internationalen Terrorismus, als Gegenpart fungiert hier der Orden. Zwar haben beide Seiten offiziell das gleiche Ziel, jedoch wollen beide es auf verschiedene Wege erreichen. Als dritte und letzte Partei im großen Machtkampf fungieren die Templer, eine fanatische Religion, welche ihre wirklichen Pläne erst im späteren Verlauf durchblicken lässt. Der Spieler bekommt die Möglichkeit sich zwischen dem Orden oder der WTO zu entscheiden, jedoch wird er nicht gezwungen sich auf eine Seite zu schlagen. Selbst wenn ihr schon etliche Aufträge für die WTO ausgeführt habt, werdet ihr jederzeit die Gelegenheit haben auch für den Orden den ein oder anderen Gefallen zu erledigen. Dazu gesellen sich noch etliche Randgruppierungen, die euch für eine kleine Nebenaufgabe beauftragen möchten. Wen ihr unterstützt, wem ihr eure Loyalität zeigt und vor allem wer euer Vertrauen bekommt, entscheidet ihr ganz alleine. Eines sei euch jedoch gesagt, mit offenen Karten spielt keiner in der Welt von Deus Ex.
 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0