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Die Sims brechen aus

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"Sim möchte Poo-Poo machen"
Schade, dass es keine Gefühlssensoren bei Videospielen gibt, die einem die Empfindungen des Charakters in die Nerven spritzen. Aus dem Grund lässt sich jederzeit mit Hilfe des Steuerkreuzes kontrollieren, ob der Sim Spaß hat, müde ist, was zu essen braucht oder soziale Kontakte sucht. Entsprechend dieser Anzeigen sollte man dann sein kleines Ebenbild durch seine derzeitige Heimat - im Idealfall ein hübsches Haus - jagen und dafür sorgen, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden. Das ist nicht nur wichtig für die Laune des Sims, auch auf beruflichen Wegen können gepflegte Charaktere ganz neue Wege einschlagen. Jobs können über die allmorgendliche Zeitung oder übers Internet - nach Anschaffung eines Computers - gefunden werden. Zu einer bestimmten Tageszeit wird der Sim dann zu seiner Arbeit abgeholt. Ist er gut drauf, kann es schnell passieren, dass er befördert wird und mehr Knete zur Verfügung hat. Schließlich wollen auch Rechnungen, Essen und Partys bezahlt werden.

Stähle deinen Körper
Je nachdem, auf welcher Karriereleiter man nach oben steigen will, sind auch bestimmte Attribute zu pflegen. Hat sich der Sim für eine Modekarriere entschieden, ist beispielsweise eine hohe Kreativität nötig. Dazu kann man den kleinen Halunken dann malen lassen, was auch noch etwas Geld ins Portemonnaie spült - schliesslich lassen sich die schicken Werke gut verkaufen. Wer bei den Weib... äh Frauen Eindruck schinden will, sollte sich hin und wieder aufs Laufband schwingen, um den Körper zu stählen. Auch schadet es nicht, mal ein Buch zu lesen, um kochen zu lernen oder anfallende Reparaturen selber erledigen zu können. Es gibt also viel zu tun, in der Welt der Sims...

Build a life
Die Sims brechen aus - was bedeutet das eigentlich? "Brich aus" heißt der neue Modus, der es Sims-Spielern erlaubt, eine noch verrücktere Karriere hinzulegen. Zunächst kann man sein eigenes Idol zusammenbasteln, egal ob Männlein oder Weiblein. Schnell ein paar scharfe Klamotten ausgesucht, noch die passende Frisur auf den Schädel gezogen und schon kann das virtuelle Leben losgehen. Zu Beginn landet man als unselbstständiger und ungeliebter Stinker in der kleinen Hütte seiner Mutter. Wie so oft ist es natürlich das erste Ziel, die Höhle des Löwen zu verlassen, doch dazu sind Job und Geld nötig. Zahlreiche weitere Ziele, für deren Erfüllung man mit neuen Gegenständen, Klamotten oder sozialen Aktionen wie dem Zeigen des Stinkefingers belohnt wird, warten darauf, erledigt zu werden. Soweit nichts neues, doch hat man dann bestimmte Ziele erreicht, steht auf einmal ein Motorroller vor der Tür. Dieser wurde zuvor von einem gewissen Stefan Landgrabb entwendet. Er ist der Ex von Mutti und will alles an sich reißen, was er unserer netten Familie je gegeben hat. Durch eine erfolgreiche Karriere kann man dem jedoch entgegenwirken.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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