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Driv3r

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 Spiel-Infos: Driv3r
Driv3r Boxart Name: Driv3r (PAL)
Entwickler: Reflections Interactive
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 22. Juni 2004
Genre: Racer - Arcade
Spieler: 1
Features:
Xbox Live

Ja, hier ist er endlich, der GTA-Killer. Es hat doch tatsächlich ein Spiel alles richtig gemacht: eine spannende Story, viel Abwechslung, perfekte Steuerung und Hammer-Grafik. Holt eure Sparschweine aus dem Schrank und schlachtet die Säue, ihr werdet es nicht bereuen. Glaub ich... oder?

Psychische Labilität macht Schule
Cops sind Schweine. Leicht zu ködern, etwas Ruhm und Action anpreisen, schon springen sie auf die Beute. Tanner ist ebenso ein mentaler Schwächling, zu allem bereit, solange die Kohle stimmt, so scheint es. Der gute muss Undercover gehen, schließlich hat er den Auftrag, einen Autohändler-Ring auseinander zu nehmen. Anfangs noch auf sein Gewissen bedacht, vergisst er aber recht schnell die relevanten Seiten seines Ausbildungs-Handbuchs und versinkt immer mehr im Milieu. Doch der Spieler ist ja pflichtbewusst und fortan dafür verantwortlich, dass Tanner die Sache halbwegs heil übersteht. Und das geht so...

Mobiler Tanner
Tanner ist nicht nur ein verdammt harter Kerl, der jedem Schnuffi-Kätzchen auf der Stelle das Genick brechen würde wenn es ihm ans Bein pinkelt, er hat auch die Eier an der richtigen Stelle und ist somit ein verdammt guter Autofahrer. Genau das braucht man natürlich, wenn man als Fahrer für den Untergrund fungieren will. Und so beginnt unser Abenteuer in Miami. Es stehen Verfolgungsjagden, Kurierdienste und Schussgefechte an.
Ähnlich GTA kann der Klops auch aus dem Auto aussteigen, ein Druck auf X genügt. Nun kann Tanner seine Waffe ziehen und auf Gangster-Jagd gehen. Wenn nötig findet sich immer irgendwo ein Vehikel, das man sich freundlichst unter den Nagel reißen kann, wenn es brenzlig wird.

Missionen mit Biss?
Das Missionsdesign ist recht strikt aufgereiht. Zwischen den Missionen kann man nicht in aller Ruhe die Stadt erkunden und seiner Oma einen Besuch abstatten. Durch äußerst hübsche Rendersequenzen sind die Aufträge miteinander verbunden. Diese gestalten sich dann oft nach folgendem Schema: Fahre zu Punkt A, erledige dort etwas und mach dich dann aus dem Staub. Aus diesem Grunde ist es während der Missionen seltenst von Nöten, das Vehikel zu wechseln. Entweder man cruist durch die Stadt oder läuft schießenderweise umher.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.5