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Enclave

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Ritter, Zauberer oder doch lieber Jägerin?
Solche Fragen werden euch zu Beginn zwar noch nicht gestellt, da ihr vorerst nur den Ritter zur Verfügung habt (Vorbild für diesen war übrigens Ralf Möller, mehr dazu auch in unserem Interview). Doch im späteren Verlauf stehen dem Spieler sowohl auf der dunklen, als auch auf der hellen Seite sechs verschiedene Heldenklassen zur Verfügung. Jeder dieser Helden hat spezifische Eigenschaften. So ist beispielsweise die Jägerin besonders gut im Armbrustschießen, während der Ritter seine Stärken eher im Nahkampf hat.

Grafisches Feuerwerk mit Schwächen
Rein optisch gesehen ist Enclave schon eindeutig zu dem besten zu zählen, was es momentan auf der Xbox gibt. Nicht nur das Level Design, sondern auch die Texturen sind gestochen scharf und erlauben dem Spieler, in die virtuelle Welt einzutauchen. Auch das Wasser sieht sehr schön aus. Aber ein Minuspunkt in Sachen Grafik handelt sich das Game gerade wegen des Wassers ein, denn es besitzt keinerlei Physik, was einen doch schon ziemlich enttäuscht. Aber trotzdem kann sich die Grafik wahrlich sehen lassen. Auch die Charaktere sind sehr detailliert und lassen eigentlich keine Wünsche offen. Selbst wenn man von Pfeilen getroffen wird, so bleiben diese für ein paar Sekunden in eurer Rüstung oder Schild stecken, was sehr schön aussieht (sofern man einen Pfeil, der im eigenen Charakter steckt als schön bezeichnen kann). Optisch wäre also fast alles wunderbar, wären da nicht die nervigen Slowdowns. Wobei Slowdowns eigentlich noch untertrieben ist. In späteren Missionen, wenn mal 3-4 Gegner auf unseren tapferen Helden einschlagen, kann es mal passieren, dass nur noch eine Handvoll Frames pro Sekunde sichtbar sind. Solche Slowdowns sind mehr als ärgerlich, sie können einen Kopf und Kragen in dieser Mission kosten. Ein großer Abzug deshalb in Sachen Grafik.

Wer die Wahl hat, hat die Qual
Bevor man in den Kampf starten kann, gilt es erst mal das passende Equipment auszusuchen. Dabei gilt: Je weiter man in der Story voran gekommen ist, desto mehr an Equipment steht zur Verfügung. Dieses fällt einem allerdings nicht in den Schoß, sondern muss gekauft werden. Geld bekommt man nach jeder Mission als Belohnung, sowie in der Mission selbst. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Waffengattungen. Bei den Handwaffen existiert noch mal eine Unterteilung in Schwerter, Hämmer und Äxte. Je nach Kampfstil kann man sich so seine passendes Werkzeug aussuchen. So ist das Schwert sehr schnell und verursacht mittleren Schaden, während der Hammer sehr wuchtig und somit langsamer ist, aber viel Schaden bewirkt. Wählt man als zweite Waffe eine Armbrust, kann man auch noch sein Pfeilsortiment aussuchen. Die Palette reicht von normalen Bolzen bis hin zu Giftbolzen. Benutzt man solch einen im Kampf und trifft einen Gegner, so wird das Gift sofort Wirkung zeigen und dem Gegner in kurzen Abständen regelmäßig Schaden zufügen.

 Autor:
Dominik Grötz
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