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Enter The Matrix

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 Spiel-Infos: Enter The Matrix
Enter the Matrix Boxart Name: Enter The Matrix (PAL)
Entwickler: Shiny Entertainment
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 15. Mai 2003
Genre: Action
Spieler: 1 - 2
Features:
keine
The Matrix fesselte seinerzeit die Massen und wurde zum puren Kult – so war klar, dass eines Tages ein oder sogar mehrere Nachfolger erscheinen würden. Als bekannt wurde, dass die Wachowski-Brüder gerade zwei weitere Filme aus dem Matrix-Universum drehten, durfte natürlich ein Videospiel nicht fehlen. Infogrames (heute Atari) sicherte sich damals die Lizenz und investierte eine Menge Geld in den Titel. Um genau zu sein ca. 100 Millionen Euro. Selbstverständlich wurde dieses Budget nicht komplett in die Entwicklungen investiert, sondern natürlich die Lizenz erworben und, ganz nebenbei, das Entwicklerstudio Shiny Entertainment übernommen. Damit darf sich das Spiel, das den Namen Enter The Matrix erhielt, damit rühmen, als teuerstes Game der Videospielgeschichte zu gelten. Ob jedoch ein überdimensionaler Haufen Geld gleich ein Actionspiel nahe der Perfektion macht?
 
Wo sind Neo, Morpheus und Trinity!?

Die drei Hauptprotagonisten aus den Filmen werdet ihr in Enter The Matrix als spielbare Charaktere vergeblich suchen, denn der Titel aus dem Hause Atari ist keineswegs nur eine „einfache“ Versoftung des Streifens Matrix Reloaded, der im Moment alle Rekorden in den hiesigen Kinos zu brechen scheint. Nein, die Wachwoski-Brüder haben extra für dieses Gaming-Projekt ein eigenes Drehbuch verfasst und einige Szenen mit den originalen Filmdarstellern gedreht (über eine Stunde Videomaterial befindet sich letztendlich auf dem Datenträger), um das Spiel einen vollwertigen Teil der Matrix-Welt werden zu lassen. Vollmundig wurde versprochen, dass nur diese Menschen in der Lage sind, die Film und Spiel „erlebt“ habe, alles über das Geschehen in und um die Matrix zu wissen und zu verstehen. Die Rahmenbedingungen waren also geschaffen, um ein Spiel aus dem Boden zu stampfen, das alle anderen übertrumpft.
 
Zu Beginn könnt ihr euch nun zwischen Niobe, Captain des Hovercraftschiffes der „Logos“, und Ghost, dem geistlichen Bordschützen und Waffenfetischisten entscheiden. Dabei nimmt die Wahl durchaus Einfluss auf das Spielgeschehen, denn an manchen Stellen bekommt ihr mit Ghost andere Aufgaben als mit Niobe. Habt ihr die schön anzusehende Dame Niobe als Spielfigur gewählt, müsst ihr zum Beispiel ein Auto mitten in einer wilden Verfolgungsjagd steuern, während Ghost sich aus dem Fenster lehnt und die feindlich gesinnten Personen ins Jenseits schickt. Spielt ihr jedoch das Game nochmals mit Ghost durch, findet ihr euch nicht schon wieder hinter dem Lenkrad wieder, sondern übernehmt eben den Part des Schützen. Da diese besonderen Stellen relativ häufig auftauchen, kann Enter The Matrix auf jeden Fall zu einem zweiten Durchspielen mit dem anderen Charakter motivieren.
 Autor:
Patrick Jelinek
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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