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Enter The Matrix

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Bullet-Time und unglaubliche Fights
So interessant die Story inklusive aller Zwischensequenzen und Filmausschnitten auch sein mag, das Herzstück des Spiels bildet ganz klar der spektakuläre Actionteil. In jedem Level ist es hauptsächlich euere Aufgabe, alle Gegner niederzumetzeln und einfache Rätsel- oder Sprungeinlagen zu absolvieren. Die Level, in denen ihr mit dem Auto unterwegs seit, stellen nur wenig Abwechslung dar. Natürlich darf in den schier unglaublichen Kämpfen der aus den Filmen bekannte „Bullet-Time-Modus“ nicht fehlen, der den Namen Fokus erhielt. Per Knopfdruck löst ihr den Fokus aus und habt je nach den drei Schwierigkeitsgraden mehr oder weniger Zeit, das Beste daraus zu machen. Solange ihr euch im Zeitlupenmodus befindet, stellen zum Beispiel Schüsse euerer Gegner für euch kein wirklich Problem mehr da, denn diesen könnt ihr sehr einfach ausweichen, in dem ihr zum Beispiel mit einem Drehsprung durch die Lüfte segelt oder ganz einfach an einer Wand entlang lauft. Außerdem sind die eigenen Salven, die ihr auf die feindlichen Personen jagt, zielsicherer und haben somit eine größere Wirkung.
 
Natürlich bietet sich das selbe Bild auch bei den Kämpfen, in denen nur Hand und Fuß zum Einsatz kommen. Seid ihr den Polizisten schon in normalen Modus überlegen, könnt ihr mit ihnen im Fokus anstellen, wie es euch gerade beliebt. Mit wunderschön anzuschauenden Kombinationen aus Schlägen, Tritten und Würfen beharkt ihr euere Gegner eine ganze Weile, bis sie endlich das Zeitliche gesegnet haben. Damit die angesprochenen Kämpfe auch überzeugend dargestellt werden können, wurden mit Hilfe von Motion-Capturing-Aufnahmen  mehr als 4.000 unterschiedliche Bewegungsabläufe digitalisiert. Das Ergebnis ist wahre Spitzenklasse, denn Kampfanimationen waren noch nie in einem Action-Adventure so nahe an der Perfektion zu sehen.
 
Nebenbei präsentiert sich auch die Steuerung gut durchdacht und stellt absolut kein Problem dar. Im Pausemenü könnt ihr sogar die besten Tricks nachlesen und habt diese alle ziemlich schnell intus und könnt die waghalsigsten Moves ohne jegliche Schwierigkeiten vollführen.
 
Wo ist der Ausgang? Einfach dem einzig möglichen Weg folgen...
So könnte sich eine Konversation zwischen einem in die Matrix „eingehackten“ Menschen und dem betroffenen Operator in Enter The Matrix anhören, denn die Möglichkeit, sich im Spiel durch zu viele Türen zu verirren, ist mehr als gering.
 Autor:
Patrick Jelinek
Testbericht
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