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Enter The Matrix

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Die Level sind leider allesamt sehr linear aufgebaut und bieten nur einen Weg, um den Abschnitt erfolgreich zu absolvieren. Dazu haben die Entwickler von Shiny teilweise haarsträubende Fehler im Spieldesign eingebaut. In einem der ersten Level sollt ihr eueren Verbündeten Feuerschutz von einem Balkon aus geben. Ihr schießt und schießt, doch letztendlich geht euch die Munition aus. Obwohl das Ziel – das Beseitigen aller Gegner – noch nicht erreicht ist, verlasst ihr den Balkon und geht zurück ins Gebäude. Kaum seit ihr da angekommen, erhaltet ihr schon die nächsten Anweisungen und euere Aufgabe ist erfolgreich erfüllt. Fehler die so schwer von Gewicht sind, werdet ihr leider nicht selten im Game finden...
 
Das Feature Hacken
Im Hauptmenü könnt ihr das Feature „Hacken“ benutzen, mit dessen Hilfe ihr einige nette Boni freischalten könnt. Nach Eingabe der richtigen Codes ist es möglich, einige Dinge wie den Mulitplayerpart zugänglich zu machen. In diesem kämpft ihr nach Tekken-Manier gegeneinander mit diversen Charakteren in den wenigen Multiplayer-Arenen. Leider ist es nicht möglich, den Fokus einzusetzen. Somit verliert das Spielgeschehen deutlich an Reiz...
 
ETM – Technik von genial bis schwach
Grafisch kann Enter The Matrix vollends überzeugen – wenn man sich auf die Animation und den Detailreichtum der Charakter bezieht. Diese sind einfach wundervoll umgesetzt und strotzen nur so vor Details und ansehnlichen Texturen. Die Xbox-Version stellt einmal mehr die optisch Ansehnlichste dar: Die kräftigsten Farben, mehr Texturen und eine höhere Auflösung bekommt man nur mit der Konsole aus dem Hause Microsoft zu sehen. Die GameCube-Version fällt jedoch im direkten Vergleich nicht weit ab, die PlayStation 2, mit ihrer schwachen Umgebungsgrafik, allerdings schon.
 
Gut gelungen ist zweifelsohne der Sound, vor allem die Hintergrundmusik wirkt wie aus den Filmen gegriffen und steigert die Atmosphäre ziemlich, man fühlt sich wie in die Kinostreifen hinein versetzt. Auch die Geräusche, die im Fokus zu hören sind, können überzeugen und wirken passend.
 
FAZIT
Generell gilt: Man muss wissen, was das eigene Zockerherz wünscht. Steht ihr auf cineastisch in Szene gesetzte Kämpfe, die unglaublich „cool“ rüberkommen, und wollt ihr selber mal ein Held in der Matrix sein, liegt ihr mit Enter The Matrix genau richtig. Wollt ihr aber etwas mehr und erwartet ein tiefgründig wie geniales Spiel, das neben Action auch noch cleveres Leveldesign und Innovationen bietet, solltet ihr es lieber mit einem anderen Titel probieren. Wer die Wahl zwischen den drei Versionen hat, sollte zur Xbox- oder GameCube-Version greifen, die grafisch wie spielerisch als fast gleich einzuschätzen sind. Die PlayStation 2-Version fällt grafisch klar ab und sollte (leider) die Notlösung sein, obwohl alle Versionen inhaltlich identisch sind. Abschließend bleibt zu sagen, dass die Entwickler wohl noch etwas Zeit benötigt hätten, dies aber wegen dem anstehen Filmstart nicht möglich war. Sonst wäre Enter The Matrix wohl um einiges besser geworden.
 Autor:
Patrick Jelinek
Testbericht
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