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ESPN NFL Football

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Eine Spielzeit dauert 60 Minuten und ist in zwei Halbzeiten untereilt, die wiederum in je zwei Quarters unterteilt sind. Sollte es am Ende unentschieden stehen, gibt es eine Verlängerung, die 15 Minuten anhält. Diese wird nach dem Sudden- Death Prinzip ausgetragen. Die Mannschaft, die zuerst punktet, gewinnt dann das Spiel. Sollte es am Ende der Verlängerung immer noch unentschieden stehen, bleibt das Ergebnis auch so.
Also, schauen wir uns doch das Spielgeschehen mal genauer an. Football hat wohl von allen Sportarten den größten, wohlmöglich sogar als einzige große bekannte Sportart, einen sehr taktischen Hauch. Wie oben erwähnt ist das Ziel, den Ball in die Endzone zu bringen. Das ist aber leichter gesagt als getan. Immerhin stehen einem eine 11 Abwehr-Spieler im Weg. Das Spiel wird durch einen Kick-Off begonnen. Der Ball wird durch den Kicker der verteidigenden Mannschaft so weit wie möglich in die gegnerische Hälfte gebolzt. Der hoffentlich von den Gegnern aufgefangene Ball muss nun in die Endzone gebracht werden. Dieses Ziel mit einem einzigen Versuch zu erreichen, ist eigentlich unmöglich. So gliedert sich das Spiel in verschiedene Spielzüge. Teilziel ist es daher immer, 10 Yards in Richtung Endzone des Gegners gutzumachen. Dafür hat man vier sogenannte Downs zur Verfügung. Hat man diese 10 Yards zurückgelegt und ist bei einem Lauf nicht bis in die Endzone gekommen, erhält man ein First Down. Nun geht das ganze ab dem Punkt, wo der Spieler mit Ballbesitz gestoppt wurde, wieder von vorne los. Sollte ein Passversuch von einem gegnerischen Spieler in der Luft abgefangen werden oder ein Spieler den Ball verlieren und dieser vom Gegner aufgenommen werden, geht dessen Team in den Angriff über. Um diese ganzen Yards hinter sich zu bringen, nutzt man in Football Lauf- bzw. Passspielzüge. Welchen man für den nächsten Angriff oder Abwehr nutzt, wird meist vom Trainer mittels Funkübertragung an den Quarterback weiter gegeben. Zu guter Letzt: "Regeln sind da, um sie zu brechen" heißt es in einem Sprichwort. Bei Regelverstoß oder grobem Attackieren eines Gegenspielers gibt's auch beim Football Strafen. Und nun "Let's play!"

Von der Theorie in die Praxis
Die Beschreibung liest sich schlimmer, als das Spiel eigentlich ist. Spielerisch gestaltet sich das ganze einfacher, als man es sich vorstellt. Um sich mit der Steuerung und den Regeln besser vertraut zu machen, sollte man sich in den Trainingsmodus begeben. Dort probiert ihr die verschiedenen Angriffs- oder Abwehrformationen aus und versucht, die für euch besten Lauf- oder Passspiele zu entdecken. Bei Passspielen ist ein gutes Auge für den freien Mann ebenso wichtig, wie das richtige Timing, um den Wurf sicher an den Spieler zu bringen. Zudem solltet ihr euch den Umgang mit dem ballführenden Spieler aneignen, da dies für erfolgreiche Laufspiele sehr wichtig ist. Die Steuerung gestaltet sich dabei umfangreich, aber nach Eingewöhnung recht einfach. Obwohl es so viele Spielzüge gibt, werdet ihr nicht an einem wirren Tastendrücken verzweifeln. Erst wählt ihr eure gewünschte Formation aus und von dieser dann den gewünschten Spielzug. Bevor der Angriff nun startet, könnt ihr euch mittels rechten Schalters noch mal genau die Route des Spielzuges anzeigen lassen. Habt ihr euch für einen Passspielzug entschieden, steuert ihr bis zum Pass den Quarterback selbst. Es ist also euer Können, welches entscheidet, ob ein Passspiel am Ende "complete" ist. Fängt der gewünschte Spieler den Ball, habt ihr sofort die Kontrolle über diesen Spieler. Nun könnt ihr auf dem Weg zur Endzone die heranstürmenden Verteidiger mit flinken Bewegungen austricksen, oder gar aus dem Weg schupsen.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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