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F1 2002

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Jetzt geht es endlich in das Grand Prix Wochenende. Bevor man in das Rennen startet, gibt es wie in der realen Formel 1 Welt ein Freies Training, wo man sich erst einmal mit der Strecke vertraut machen kann. Ab dem Qualifying wird es dann erstmals ernst. Man hat genau 12 Runden um eine möglichst gute Zeit heraus zu fahren. Ein kleiner Fehler wie zum Beispiel eine Berührung mit einer Bande (auch wenn sie noch so kurz und gering war) kostet einen mit Garantie eine gute Rundenzeit. Deshalb ist es ratsam, das Freie Training ausgiebig in Anspruch zu nehmen. Für das Qualifying hat man insgesamt eine Stunde Zeit eine gute Zeit zu fahren. Man kann natürlich auch jeder Zeit in die Box und die Ergebnisse mit einem Zeitraffer anschauen. Die Zeit vergeht dann wie im Fluge und man kann beispielsweise bei schlechtem Wetter erst einmal warten, bis es besser wird bevor man einen weiteren Angriff auf die Bestzeit startet. Nach dem Qualifying geht es in das eigentliche Rennen (vorher gibt es noch ein kleines Warm- Up wo nochmals das Auto und die Strecke ausgiebig getestet werden können). Nun geht es erst einmal darum, seine Strategie festzulegen. Man muss hier abwägen, wann der günstigste Zeitpunkt für einen (oder zwei) Boxenstopp(s) ist. Hat man die Option Treibstoffverbrauch und Reifenabnutzung aktiviert, ist dies von besonderer Bedeutung, denn mit schlechten Reifen lässt es sich nicht gut fahren; Es mangelt an Bodenhaftung. Außerdem gibt es noch einen nicht ganz unwichtigen Faktor: das Wetter. Vorher weiß man nicht, wie es wird und mit Trockenreifen auf der triefnassen Strecke zu schlingern, ist nicht sehr empfehlenswert. Hier erkennt man auch einen Fehler im Spiel: Man sieht zwar, wie das Wetter beim Start aussieht, aber anstatt vorher eine Art "Wetter- Prognose" vorgesetzt zu bekommen, funkt euch die Box kurz nachdem man sich für eine Strategie und Trocken oder Regenreifen entschieden hat an. So ärgert es doch arg, wenn die Ampel gerade herunterläuft und man vom Boxen-Funk gesagt bekommt: Es dauert keine 3 Runden mehr, bis es hier anfängt zu regnen. Dann heißt es schon nach kurzer Zeit: Ab in die Box und Reifenwechsel...
Komischerweise müssen die Kontrahenten nicht in die Box, was dazu führt, dass man vom letzten Platz aus die ganze Zeit, die man in der Boxengasse verloren hat, wieder aufholen muss.

Grafik
Grafisch macht F1 2002 einen durchaus soliden Eindruck. Das Spiel läuft flüssig und die Strecken sind gut auf der Xbox umgesetzt. Auch die zahlreichen Wetter Effekte sind schön anzusehen. Dazu gehören einerseits Spiegelungen eures Boliden, andererseits aber auch sehr hübsche Spiegelungen, die entstehen, wenn das Wasser sich auf der Strecke sammelt und den Himmel reflektiert. Allgemein ist das Wetter sehr gut gelungen. Es beginnt meist mit einem kleinen Tröpfchen, steigert sich dann zu einem regelrechten peitschenden Regen. Hier bekommt eure Kamera, durch die ihr hindurchguckt (es gibt insgesamt 4 verschiedene Kamerasichten unter anderem eine Außensicht und die typische F1 Cockpit Ansicht) auch ein paar Tropfen ab, was auch sehr gelungen ist. Schlecht hingegen erweisen sich die Wiederholungen. Komischerweise fängt diese an manchen Stellen arg an zu ruckeln, was doch manchmal sehr nerven kann. Wer in einer solchen Wiederholung allerdings genau hinschaut, kann auch sehen, dass über einem Boliden die heiße Luft nach oben steigt, was sich mit einer gewissen Unschärfe und Flimmern bemerkbar macht.

 Autor:
Dominik Grötz
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Leserwertung:
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