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F1 2002

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Interaktive Boxenstopps...
Eine Neuerung in F1 2002 sind die interaktiven Boxenstopps. Soll heißen, ihr müsst (wenn ihr wollt; kann vorher im Menü aktiviert werden) all das in der Box tun, was ein echter Formel 1 Fahrer auch tun muß (Bremsen, einlenken, Hochschalten, Warten, Gas Geben) und das besonders schnell. So kann man in der Box wertvolle Zeit gewinnen, die man später vielleicht noch gebrauchen kann. Die interaktiven Boxenstopps tragen sehr zum Realismus bei und machen einfach mehr Spaß als einfach nur zuzugucken, wie eure Team Kollegen den Boxenstopp erledigen.

Arcade oder Simulation?
Bevor auf die Steuerung genau eingegangen wird, muss erwähnt werden, dass es 2 verschiedene Arten gibt, euren Wagen zu lenken. Vor einem Rennen müsst ihr euch entscheiden, ob ihr entweder im Normal- oder im Simulations- Modus fahren wollt. Der Normal Modus ist schon recht schwer zu steuern, was aber eigentlich kein Nachteil ist, sondern den Realismus steigert. Mit dem gewissen Quentchen Training geht es ohne Probleme. Doch meiner Meinung nach, ist eigentlich der Normal Modus schon Simulation. Denn auch wenn man hier nicht aufpasst, fliegt man schon mal aus der Kurve oder dreht sich. Der Simulations- Modus ist eindeutig zu überzogen. Soll heißen, wenn ihr nicht in einer Kurve auf schlappe 100 abbremst dreht man sich in jedem Fall. Auch mit Übung kommt man hier nicht weiter. Natürlich kann man jetzt nicht mal eben in ein Formel1 Boliden steigen und den Realismus überprüfen, doch wie gesagt, scheint der Simulations Modus eher unrealistisch.

Wieviel Realismus verträgt man?
In F1 2002 ist auch ein Schadensmodell integriert, welches sehr genau und empfindlich sein kann. Je nachdem, wie ihr es vorher eingestellt habt, zerlegt sich euer Auto bei einem Crash. Habt ihr den Schaden auf Ein, passiert es schon mal wenn ihr mit 250 Sachen gegen eine Wand fährt, dass ihr einen Reifen verliert und euch dann in die Box schleppen müsst. Außerdem können euch Radaufhängungen brechen oder der Heck- bzw. Frontspoiler abreißen. Bei einem solchen Verlust ändern sich die Fahreigenschaften drastisch, weshalb man sich sofort in die Box begeben sollte. Ein Weiterfahren ist fast unmöglich Das Schadensmodell sorgt automatisch dafür, dass man umsichtiger fährt und nicht beim Start direkt Bleifuß ohne Rücksicht auf Verluste aufs Starterfeld losbrettert.

 Autor:
Dominik Grötz
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