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Flat Out

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Gut, aber nicht gut genug
Flat Out bietet viel fürs Geld, aber nicht genug für den vollen Preis von 50 Euro, den Empire Interactive für das Spiel verlangt. Kurzweilige Action mit sehr spaßigem Multiplayerteil und feiner technischer Umsetzung sowie durch die zwei verfügbaren Steuerungsarten auch längerfristig Spaß. Unverzeihlich sind allerdings die Designmacken in Sachen Replay und Schadensmodell bzw. dessen nicht vorhandener Einfluss auf das Fahrverhalten. Auch die Bugs im Onlinemodus und die fehlenden Xbox-Live-Unterstützung bei den Minigames trüben den Gesamteindruck.
Das Spiel ist leider dazu nicht mal besonders umfangreich geraten. 36 Strecken in immer wiederkehrenden Szenarien und knapp 15 Autos mit leicht unterschiedlichem Fahrverhalten sind einfach zu wenig.  Die Strecken sorgen für einigen Frust, da man sehr oft an Hindernissen hängen bleibt. - Seit diesem Spieletest hasse ich Reifenstapel. Diesen Bug nimmt man aber wegen der grandiosen Physik gerne noch in Kauf. Für Technikfreaks und Freunde von Destruction Derby und unkomplizierten Rennspielen mit leichtem Taktikeinschlag sprechen wir eine klare Empfehlung aus. Auch Xbox-Live-Jünger können einen Blick wagen, Gelassenheit im Bezug auf Bugs vorausgesetzt. Allen anderen sei ein Probespiel empfohlen, denn Flat Out ist definitiv einen Blick Wert.
 
 Autor:
Dirk Sandel
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