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Fluch der Karibik

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Habt ihr dem Schiff dann genug zugesetzt, könnt ihr es entweder auf den Boden des Ozeans schicken oder entern. Dazu müsst ihr so nah wie möglich an es rankommen. Der Entermodus gestaltet sich im Großen und Ganzen wie ein normaler Kampf. An Bord des Schiffes erwarten euch einige Gegner, die es im Fechtkampf zu besiegen gilt. Ist dieses getan und das Deck von Feinden gesäubert, geht es hinunter ins nächste Deck. Nach einigen Etagen gehört das Schiff euch und ihr könnt es nach Belieben ausräumen. Auch könnt ihr das übernommene Schiff gegen den das Eurige tauschen und auch die restliche Mannschaft auf euren Kahn umsiedeln.
Während des Spieles trefft ihr des öfteren auf Leute, die sich eurer Mannschaft anschließen. Diese könnt ihr nicht nur als Begleiter bei Landgängen mitnehmen, sondern auch zu Kapitänen weiterer Schiff machen. So habt ihr die Möglichkeit, bis zu vier Schiff zu besitzen. Dadurch gewinnen vor allem die Seeschlachten noch an Reiz dazu, da ihr euren Schiffen Befehle wie Angriff oder Rückzug geben könnt.

Auch im 17. Jahrhundert ist ohne Moos nichts los. Glücklicherweise gibt es neben den Hauptmissionen, für die ihr natürlich ebenfalls bezahlt werdet, noch weitere Wege, zu Geld zu kommen. In den Städten sind oftmals nicht alle Türen zu den Häusern der Einheimischen verschlossen. Dringt einfach in eine Wohnung ein und vergeht euch an den Truhen, in denen die Bewohner ihre Wertgegenstände aufbewahren. Oft findet ihr neben Heiltränken etc. auch wertvolle Edelsteine, Goldketten oder Inkastatuen, die ihr für gutes Geld beim nächsten Händler verscheuern könnt. Besonders in den ersten Stunden des Spiels eine gute Einnahmequelle, zumal es die Leute nicht sonderlich zu stören scheint, wenn man ihre Besitztümer entwendet. Auch könnt ihr Handelsschiffe entern und euch über deren Waren hermachen. Nach einiger Zeit tritt jedoch die Nation, dessen Schiffe ihr angegriffen habt, mit euch in den Kriegzustand, sodass euch die Kriegsschiffe des besagten Staates attackieren. Dies lässt sich jedoch wieder geradebiegen, indem ihr einem Diplomaten gegen eine verhältnismäßig geringe Geldsumme zu Rate ruft. Doch auch friedlich lässt sich Geld machen. Zum Beispiel indem man selber Handel treibt. Je nach Insel variieren die Preise für bestimmte Waren. Kauft Waren im Laden der einen Insel billig ein und verkauft sie im Shop der anderen Insel zu einem höherem Preis - so lässt es sich schnell zu Reichtum bringen.
Auch die verschieden Subquests können sehr rentabel sein. In nahezu jeder Taverne findet man Kaufmänner, die dafür zahlen, dass man ihr Schiff sicher in einen anderen Hafen bringt.
Andere Nebenmissionen winken sogar mit ganzen Schätzen.

Meer sehen
Grafisch zeigt sich Fluch der Karibik von seiner schönsten Seite. Die Inseln versprühen ein Karibik-Flair, wie man es selten zuvor in einem Videospiel gesehen hat und warten mit wunderschön designten Texturen auf. Besondere Beachtung verdient jedoch das Meer: Spätestens wenn man sein Schiff in der Abendsonne, die sich realistisch auf den Wellen spiegelt, über das Meer gleiten sieht, kommt man angesichts dieser Pracht aus dem Staunen nicht mehr raus.

 Autor:
Simon Joost
Testbericht
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