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Freedom Fighters

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 Spiel-Infos: Freedom Fighters
Freedom Fighters Boxart Name: Freedom Fighters (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher:
Erhältlich seit: 24. September 2003
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
keine

Neue Geschichte
Freedom Fighters basiert auf einem alternativen Verlauf der Geschichte, einer fiktionalen Welt, die sich von der unseren nur durch einige wenige, aber entscheidende, historische Ereignisse unterscheidet. Während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs konnten die Sowjets erfolgreich die Wasserstoffbombe entwickeln und gewannen so das Rennen gegen die Amerikaner. Da sie den Krieg in Europa brutal mit einem Abwurf einer solchen Bombe auf Berlin beendeten, neigte sich das Gleichgewicht der Weltkräfte entscheidend zu ihren Gunsten. Die Sowjets fuhren damit fort, Europa und weite Teile des Nahen Ostens zu dominieren. Die Vereinigten Staaten blieben zwar weiterhin das größte Land, das sich dem sowjetischen Einfluss widersetzen konnte, aber ihre technologische Entwicklung verlief schleppend. Außerdem waren die U.S.-Amerikaner zahlenmäßig unterlegen und es fehlten ihnen die Hightech-Waffen der sowjetischen Streitkräfte. Während des nachfolgenden Kalten Krieges weiteten die Sowjets ihren Einfluss allmählich aus. Castro lud sie nach Kuba ein, um dort Raketensilos zu erbauen; großzügig versorgten sie Zentralamerika mit militärischen Beratern und im Jahre 1996 kam es zum überraschenden und heiß umstrittenen Sieg der kommunistischen Partei Mexikos bei den Regierungswahlen. Mit düsterer Unabwendbarkeit kreiste die Sowjetunion die Vereinigten Staaten langsam ein.

Klempnerarbeit
Diese Geschichte wäre für eine Verfilmung ein perfektes Drehbuch und bringt viel Spannung und Atmosphäre mit sich. Aber hierbei handelt es sich nicht um einen Film oder um ein Buch, es handelt sich um EA's neustes Actionwerk: Freedom Fighters. Es beginnt, wie immer, alles sehr harmlos. Der Klempner Chris fährt mit seinem Bruder zu einem Auftrag in die Innenstadt. Als die beiden in der Wohnung ankommen, ist niemand da. Sie betreten sie und suchen. Just in diesem Moment tauchen einige russische Soldaten und eine General auf, verhaften Chris' Bruder und nehmen ihn mit. Chris selbst konnte sich so gerade noch verstecken und muss ansehen, wie sein eigener Bruder verschleppt wird. Genau hier beginnt der Spieler das Abenteuer, welches unglaublich viele Überraschungen und Intrigen bietet. Schnell findet man einen Verbündeten, mit dem man zusammen fliehen muss. Mehr wollen wir jedoch nicht verraten, da ja sonst der ganze Spaß vorweg genommen wurde.

Patriotismus soweit das Land reicht
Beginnen wollen wir mit der Atmosphäre und der Präsentation. Freedom Fighters spielt in einer echten Revolution, in der der Spieler die Rolle des Anführers der Rebellen übernimmt und verschieden Missionen zu erfüllen hat. Das ganze wird in der 3rd-person Perspektive dargestellt. Das Intro erklärt alle wichtigen Details, die man zum Verlauf der Geschichte wissen muss und macht eindeutig den Feind aus, die Sowjets. Wie es jetzt viele erwarten, spielt der Spieler selber einen amerikanischen Charakter, der Amerika von den Sowjets befreien soll. Dadurch hört man sehr oft patriotische Sätze im Spiel und muss auch oft die amerikanische Flagge betrachten. Natürlich ist dies patriotisch, aber worum geht es denn in einer Revolution? Natürlich um die Freiheit des Volkes und des Landes und um die eigenen Rechte. Insofern sind diese Fakten hier vollkommen nachvollziehbar. Das ganze ist mit euphorischen Musiktiteln unterlegt, welche die Atmosphäre stark positiv beeinflussen.

 Autor:
Benjamin Ringstmeier
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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