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Full Spectrum Warrior

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 Spiel-Infos: Full Spectrum Warrior
Full Spectrum Warrior Boxart Name: Full Spectrum Warrior ()
Entwickler: THQ
Publisher:
Erhältlich seit: 21. Juni 2004
Genre: Action
Spieler: 1 - 2
Features:
Dolby Digital, Xbox live
Full Spectrum Warrior ist anders, das sollte vorweg gesagt werden. Ihr befindet euch nicht auf einem reinen Ballertrip und nicht auf einer Strategen-Spielwiese. Ihr befindet euch mitten drin: Willkommen im amerikanischen Trainingscamp für Rekruten. Ihr seid Teamleader des Team Alpha und Bravo. Aber nicht so voreilig!
 
Training Day
Bevor es euch in den guten alten Straßenkampf verschlägt, heißt es, erst einmal "Mout" - Military Operations in Urban Terrain. Hier bekommt ihr in fünf Teilabschnitten sehr gut die Steuerung nahe gelegt. Nebenbei gibt es als kleinen Bonus noch einige gute Taktiken für die "richtigen" Einsätze. Also nichts wie los, Augen auf sowie Ohren angelegt, bevor euch die ersten Kugeln um die Köpfe fliegen.
Wie bereits erwähnt, seid ihr Teamleader zweier Teams, welche aus jeweils vier Mann bestehen: dem Teamleader (TL), dem Grenadier (GR), dem Rifleman (R) und zu guter letzt dem Automatic Rifleman (AR). Via Y-Button switcht ihr immer zwischen euren Teams hin und her. Grundlegend gilt, dass ihr eure Mannen niemals direkt selbst steuern könnt. Jetzt heißt es allerdings für die richtigen Action-Fans, nicht gleich das M4A1 ins Korn zu werfen. Mit dem  linken Analogstick legt ihr den nächsten Punkt fest, zu dem euer Team vorzurücken hat. Hier werden euch verschiedenen Möglichkeiten geboten, wie sich euer Team positionieren kann. So zum Bespiel habt ihr die Möglichkeit, wenn das Team hinter einer Mauer Deckung beziehen soll, dass sich alle entweder mit dem Rücken an die Wand stellen oder einer von Ihnen sich an die Ecke der Wand in die Hocke setzt und so immer einen Blick um die Ecke machen kann. Damit kann dieser beobachten, ob etwas passiert. Dabei verhalten sich eure Soldaten sehr intelligent. Sie positionieren sich immer so, dass Sie das kleinst mögliche Ziel bieten. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, vorzupirschen. So könnt ihr mit dem Halten des B-Buttons veranlassen, dass sich euer Team hinlegt und so weiter operiert. Mit dem X-Button legt ihr einen so genannten „Point-Fire-Radius“ fest. Das bedeutet nicht mehr, als dass auf alles geschossen wird, was in diesem Umfeld auftaucht. Geht ihr nun hin und haltet diesen Knopf gedrückt, findet ihr euch im Granaten-Modus wieder. Hier könnt ihr unter anderem zwischen Handgranaten, Splittergranaten, Rauchgranaten oder auch dem Granatwerfer wählen. Damit einmal vertraut sollte man noch wissen, dass man durch drücken des B-Buttons seinem Team den sofortigen Abbruch der aktuellen Aktion befiehlt. Mittels der schwarzen Taste öffnet ihr euer GPS-System wo man einmal eine Karte der Stadt hat. Bereits entdeckte Feinde werden gesondern gekennzeichnet. Zusätzlich können auch die Missionsziele abgerufen werden. Aber auch die Schultertasten werden in die Steuerung des Spiels voll mit einbezogen. Mit L bietet sich euch die Möglichkeit zu zoomen und somit die Umgebung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit R lasst ihr euch die „Field of View“ anzeigen, Richtungen, die aufgrund des Sichtradius eures Teams ungedeckt bleiben. Im restlichen Verlauf eures Trainings bekommt ihr dann noch weitere Dinge erklärt, wie zum Beispiel Feuerschutz geben, damit das andere Team in Ruhe vorrücken und operieren kann. Aber genug, in dem knapp einstündigem "Mout" - keine Angst, ist keinesfalls langweilig! - werdet ihr noch genug über das Überleben auf dem Kampfgebiet lernen. Und ohne das Training seid ihr so oder so verloren.
Team Alpha, move move move!
Nach dem "Mout" findet ihr euch in Zekistan wieder. In einem Chaos aus Häuserruinen, brennenden Autos, abstürzenden Flugzeugen und Kugelhagel heißt es jetzt, das Gelernte mehr als hundertprozentig umzusetzen. Langsam, vorsichtig und immer auf alles gefasst geht ihr von Deckung zu Deckung. Dann werden die ersten Feinde elemeniert und wichtige Positionen gesichert. Langsam dürfte dann auch jedem die sehr gute Kameraführung auffallen, welche auch schon im Training mehr als gute Arbeit geleistet hat. Sie ist zwar nicht frei drehbar aber bietet so gut wie in allen Situationen einen guten Überblick, schwenkt beim umsehen immer mit, so dass auch ihr immer einen Blick riskieren könnt. Sollte bei so einer Aktion ein Feind entdeckt werden, bekommt ihr durch ein kleines Symbol über dessen Kopf verschiedene Informationen zugespielt. Dies können die unterschiedlichsten Infos sein, so zum Beispiel, ob der Feind überhaupt in Reichweite ist oder ob man sich in seinem Sichtfeld befindet.
 
 Autor:
Marius Böhm
Testbericht
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