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Grabbed by the Ghoulies

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 Spiel-Infos: Grabbed by the Ghoulies
Grabbed by the Ghoulies Boxart Name: Grabbed by the Ghoulies (PAL)
Entwickler: Rare
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 21. November 2003
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
DD5.1

Die Spannung steigt... Nicht allzu lang ist's her, da hat Microsoft Rare Nintendo unter dem Hintern weggekauft, waren ja auch nur ein paar Milliönchen. Jetzt ist das erste Spiel für die Xbox fertig und alle Welt schaut gespannt, ob der Deal Microsoft die gewünschten Top-Games erbringt.
Mehr als nur symbolisch wirkt es, wenn zu Beginn des Spiels Staub von einem Buch geblasen wird, auf dessen Vorderseite das Rare-Logo prangt. Ob die Briten die neue Konsole auch gut im Griff haben?

Banjo? Conker? Joanna?
Grabbed by the Ghoulies bedient sich interessanterweise keiner bekannten Rare-Lizenz, was sicherlich ein gewagtes Unterfangen ist. Damit die Spieler vor den Verkaufsregalen aber dennoch merken, was sie da in den Händen halten, werden sie durch einen dezenten Hinweis auf der Verpackung darauf hingewiesen, dass dieses Spiel von den Leuten hinter Donkey Kong Country und Banjo-Kazooie stammt. Nun aber genug der Formalitäten, schauen wir uns mal das Spiel abseits der Entwickler-Kontroversen an.

Lesen bildet
Gleich zu Beginn kann das Spiel mit der sehr hübschen Präsentation punkten. Die Geschichte wird in Form eines Bilderbuches erzählt, das sich der Spieler anschaut. Das passt bestens zum Spiel, schließlich ist es komplett in einem comicartigen Stil gestaltet worden. In den Zwischensequenzen wird so zwischen den einzelnen Bildern gewechselt und des öfteren muss die Seite umgeblättert werden, wenn die Story vorangetrieben wird.

Die Arbeit ruft
Es ist ein schlechter Tag für Cooper und seine süße Sahneschnitte, mit der er des Nachts durch die Wälder streift. Man will gar nicht wissen, was sie dort getrieben haben. Es genügt die Info, dass Cooper keine Karten lesen kann und sich die beiden daher verlaufen haben. Schlimm, schließlich fängt es auch noch zu gewittern an. Da kommt dieses schrecklich schaurige Haus doch gerade recht, das sich in der Dunkelheit vor ihnen auftut. Amber, die pinkhaarige Freundin, hat genug von den Unfähigkeiten ihres Freundes und will Unterschlupf in dem Gemäuer finden. Doch bevor sie das Grundstück auch nur betreten hat, ist die gute Dame schon verschleppt... von den Kobolden des Hauses. So sieht sich Cooper natürlich in der Pflicht, Amber aus der Gefangenschaft zurückzuholen. Dass Frauen auch immer solche Arbeit machen müssen...

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.4