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Halo

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 Spiel-Infos: Halo
Halo: Kampf um die Zukunft Boxart Name: Halo (PAL)
Entwickler: Bungie Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 14. März 2002
Genre: Shooter
Spieler: 1-4
Features:
Rumble, LAN
Endlich Halo
Wie lang hab ich auf diesen Titel nur gewartet? Erstmals wurde ich durch die PC-Games aufmerksam gemacht, als es lediglich einen kurzen Text und sehr wenig Bildmaterial gab. Doch schon damals zog mich das Spiel in seinen Bann, und ich schmiedete schon Finanzpläne, um zum (noch recht nebulösen) Releasedatum einen High-End PC mein Eigen nennen zu dürfen. Aber es kam alles anders. Zuerst waren es nur Gerüchte, die besagten: Halo kommt zuerst auf der Xbox. Schliesslich bewahrheitete sich der Verdacht: Die Spieleschmiede Bungie wurde von Microsoft aufgekauft, ein Release auf PC in weite Ferne gerückt. Da ich aber den Titel Halo nicht einfach abschreiben wollte, behielt ich seine Entwicklung weiter im Auge, und kam über ihn zur Xbox. Über zwei Jahre später, am 6. März 2002, hat sich einiges getan, und ich halte Halo in den Händen. Als Xbox-Version. In Farbe und Bunt.

In einer fernen Zukunft...

Das Spiel beginnt zunächst mit einem cineastischen Intro. Die "Kamera" zeigt den Ringplaneten um den es bei dem Spiel geht: Halo. Dann schwenkt die Kamera auf die Pillar of Autumn, die sich majestätisch und friedlich durchs Bild zu schieben scheint. Aber der Schein trügt. "Cortana, haben wir sie abgehängt?" Die Autumn ist auf der Flucht. Sie fliehen vor der Allianz, einem Bündnis verschiedener Alienrassen, die in ihrem religiösen Wahn die Menschheit vernichten wollen (ja, sowas gibt es nicht nur auf der Erde). Da es in diesem Krieg die oberste Direktive ist, zu verhindern dass die Allianz auf die Erde aufmerksam wird, war die Autumn zu einem gewagten Manöver gezwungen: Ein blinder Sprung mit Lichtgeschwindigkeit. Doch auch wenn man die Allianz so vielleicht von der Erde weglocken konnte, so sind sie der Autumn gefolgt. Aber auch etwas anderes drängt sich in das Bewusstsein von Captain Keyes: Der merkwürdige Ringplanet Halo, bei dem es sich um ein seltsames Artefakt zu handeln scheint. Doch viel Zeit bleibt nicht. Unter schwerem Beschuss der Allianz wird der der einzige Kämpfer der Eliteeinheit Spartan II aus seinem Kälteschlaf auferweckt: Der Master Chief, in dessen Rolle ihr schlüpft. Ihr werden später den Befehl von Cpt. Keyes erhalten, den Bordcomputer Cortana in Sicherheit zu bringen. Denn würde er in die Hände der Allianz geraten, so würde mit ihm die Erde fallen.

Gut geschlafen?

Dafür interessiert man sich nicht wirklich, als man euch aus dem Kälteschlaf holt. Mit der Begründung, dass es hier gerade etwas hektisch sei, durchläuft man sofort eine Reihe von verschiedenen Checks. Diese stellen gleichzeitig das Tutorial dar. Hier werdet ihr mit der Steuerung in ihren Grundzügen vertraut gemacht. Ebenso wird hier festgelegt ob ihr den "look"-Modus eher normal oder inverted haben möchtet. Nach den schnellen Einweisungen sollt ihr euch zu Captain Keyes begeben, oder besser gesagt durchschlagen, denn die Allianz hat bereits mit Invasion des Schiffes begonnen. Ein paar Minuten und eine Menge Frags später seid ihr schliesslich auf der Brücke. Der Captain macht es recht kurz: Ihr bekommt den Bordcomputer in euer Implantatmodul eingesetzt, und sollt euch mit einer Rettungskapsel auf Halo retten. Der Captain wird versuchen, das Schiff auf Halo mehr oder weniger zu landen, doch dank der Allianz wird es eher zu einem Absturz kommen.
 Autor:
Simon Grötz
Testbericht
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Leserwertung:
8.6