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HdR: Die Rückkehr des Königs

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 Spiel-Infos: HdR: Die Rückkehr des Königs
Xbox Classics - Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs Boxart Name: HdR: Die Rückkehr des Königs (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 27. Januar 2005
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-2
Features:
DD5.1

Am 17. Dezember erschien auch in den deutschen Kinos mit Die Rückkehr des Königs der dritte und somit letzte Teil der Herr der Ringe-Triologie. Nun dürft ihr selber das virtuelle Schwert schwingen und die Welt ein für allemal von dem Bösen, welches diese bedroht, befreien. Wie und ob sich das neueste Werk vom Vorgänger unterscheidet, klären wir in unserem Test für euch.

Wenn der Film zum Spiel wird
Begrüßt werden wir mit einer Filmsequenz aus dem zweiten HdR Film, die beinahe an DVD-Qualität rankommt. In dieser sehen wir, wie Gandalf, umgeben von dem Licht, welches die Nacht zum Tage macht, mit den Reitern von Rohan eintrifft, um die Belagerung der Orks zu unterbinden. Und schon verschmelzen Film und Spielgrafik butterweich ineinander. Da stehen wir nun, Zauberstock schwingend, mitten in der Schlacht um Helms Klamm. Unsere erste Mission ist das Abwehren der angreifenden Orks und somit die Rettung der Burg. Das ganze ist einem Tutorial sehr ähnlich aufgebaut. So wird einem gezeigt, wie man weit entfernte Gegner attackiert und wie man mit gekennzeichneten Gegenständen interagiert. Ist die Schlacht gewonnen und das Böse erstmal aufgehalten, geht die Spielgrafik wieder zum Film über und bringt die Story voran.

Der Held, die Helden und das Heldentum
Ihr seid aber nicht nur als Gandalf unterwegs, um gegen Saurons Truppen zu kämpfen. So dürft ihr mit Aragorn, begleitet von Legolas und Gimli, den Pfad der Toten überschreiten, um dessen Herrscher im Kampf zu schlagen. Oder ihr macht euch auf den Weg mit Frodo, der von seinem besten Freund Sam begleitet wird. Eure Aufgabe hierbei ist es, den Ring bis nach Mordor zu bringen, um ihn schließlich ins Feuer des Schicksalsbergs zu werfen. Welchen der drei Wege ihr nun geht, bleibt euch überlassen. Spielerisch macht es keinen Unterschied, denn ihr müsst euch die Gegnerschar mit allen digitalen Helden durch das Hau-drauf-Prinzip vom Leibe halten. Neben den Grundaktionen wie schneller Angriff, Sturmangriff oder das Parieren, kann jeder Einzelne noch eine Fernwaffe nutzen. So nutzt ihr Bogen, Axt oder Zauberstock, um weit entfernten Gegner das Licht auszublasen.
Wer das Abenteuer lieber mit einem Freund erleben will, darf das auch. Dazu hat EA diesmal dem Spiel noch zusätzlich einen Coop-Modus spendiert. Zu zweit ist das ganze ein Stück spaßiger und auch leichter. Am Spielprinzip ändert sich dadurch aber nichts. Weiterhin schlagt ihr euch gegen Horden von Gegner bis der Finger abfällt. So sind Endgegner schneller bezwungen und das Vorankommen geht dadurch etwas schneller. Wie im Singelplayer Modus wird auch im Coop gesammelt, was die Gegner hergeben. Die Erfahrungspunkte beider Spieler werden am Ende jeder Mission addiert. So sollte man drauf achten, nicht alles für einen selber auszugeben, damit sich der Mitspieler auch neue Moves und Combos leisten kann.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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