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Hitman 2 - Silent Assassin

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 Spiel-Infos: Hitman 2 - Silent Assassin
Hitman 2: Silent Assassin Boxart Name: Hitman 2 - Silent Assassin (PAL)
Entwickler: IO Interactive
Publisher: Eidos Interactive
Erhältlich seit: 04. Oktober 2002
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
-

Sollen die Drecksarbeit doch andere machen
Nach den Ereignissen des ersten Teiles, wollte sich der Protagonist von Hitman, 47, eigentlich aus dem fragwürdigen Geschäft zurückziehen. Statt Mafia Bossen das Handwerk zu legen und die Straßen mit Blut zu bewässern, kümmert er sich nun lieber um die Blumen in einem Kloster, in dem er Unterschlupf gefunden hat. Der dort ansässige Patre Vittorio unterstützt den moralisch etwas angeschlagenen Killer so gut es geht. Er vergibt ihm sogar alle seine Sünden, welche er bis dato begangen hat und spricht ihm Hoffnung zu. 47 scheint ein glückliches Leben zu führen. Doch allzu schnell wird er wieder von seiner Vergangenheit eingeholt. Ein Mafia Boss, der davon Wind bekommen hat, dass sich der ehemalige Killer in das Kloster zurückgezogen hat, fährt eines Tages mit ein paar Handlangern vor und entführt den Patre auf brutale Art und Weise. Damit 47 auch weiß, wer ihn entführt hat, hinterlassen die Kidnapper freundlicherweise ein Päckchen mit Nachricht ("Willkommen auf Sizilien"), sowie einer Lösegeldforderung in Höhe von 500.000 $. Da 47 weder zahlungswillig noch fähig ist, ruft er seine alte Agentur an, um seine Arbeit wieder aufzunehmen. Jedoch nur um den Patre zu retten. Ziel des Spiels ist es den gefangenen Patre Vittorio aus den Klauen seiner Entführer zu befreien.

Profi oder Massenmörder?
Bevor eine Mission startet, gilt es erst einmal die Waffen auszuwählen. Schon hierbei will gut überlegt sein, welche Taktik man wählen will. Will man vor allem subtil vorgehen, d.h. ohne große Aufmerksamkeit zum Ziel zu gelangen, oder doch lieber in der guten alten Rambo Manier durch die Gänge spurten und jeden aufs Korn nehmen, der sich in den Weg stellt. Meist findet man seinen persönlichen Stil, eine Art Mischung aus beiden. Ist man allerdings eher er vorsichtige Typ, sollte man beispielsweise in jedem Fall das Betäubungsmittel o.ä. einpacken. Die Missionen sind meist gleich aufgebaut, Langeweile kommt aber ausdrücklich nie auf. Oftmals gibt es ein bestimmtes Ziel (eine Person) zu erreichen und diese, auf welche Art und Weise auch immer, zur Strecke zu bringen. Dann gibt es teilweise noch andere Ziele wie beispielsweise einen Koffer, indem sich wichtige Dokumente befinden, zu erbeuten, oder etwa einen Sender an einer Leiche zu befestigen. Bei der Erfüllung eurer Aufgaben steht euch Tor und Türe offen. Ein kleines Beispiel: Euer Auftrag lautet einen General zur Strecke zu bringen. Und dies auf einem Ball. Die Sicherheitsstufe ist sehr hoch, überall patroullieren Wachen mit gezückter MP. Daher gibt es grundsätzlich zwei Vorgehensweisen: Entweder ihr wartet, bis ihr den General auf seinem Zimmer erwischt und bringt ihn mit einem gekonnten Kopfschuss aus einer eurer schallgedämpften Pistolen zu Fall. Die elegantere Lösung: Ihr verkleidet euch als Kellner, vergiftet unauffällig den Sekt, verabreicht ihn dem General und verschwindet. Das war nur ein kleiner Ausschnitt der Mission. In Wirklichkeit gibt es noch ein paar andere Dinge zu machen, deren Erläuterung den Rahmen dieses Reviews sprengen würden ;-)

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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Leserwertung:
2.5