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Hitman: Contracts

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 Spiel-Infos: Hitman: Contracts
Hitman 3: Contracts Boxart Name: Hitman: Contracts (PAL)
Entwickler: IO Interactive
Publisher: Eidos Interactive
Erhältlich seit: 30. April 2004
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
DD5.1

"Wer für Geld tötet, muss sich über alle Regeln hinwegsetzen!" Das galt schon immer für 47 und auch im dritten Teil macht er da keine Ausnahme. In Hitman: Contracts wird wie gewohnt gemeuchelt und geschlitzt, sodass es Minderjährigen zurecht schwer gemacht wird, sich als Auftragskiller in die Welt der Spiele zu begeben.

Hintergründe
47 hat eine Vergangenheit hinter sich, mit der wohl die wenigsten gerne tauschen möchten. Das Wissen, der Tod vieler Menschen gewesen zu sein, lässt den gleichgültig wirkenden Klon wohl doch nicht so kalt, wie es immer den Anschein hat.
Schwer verwundet kehrt er von einem Auftrag zurück. Die Kugel, die ihn getroffen hat, steckt noch immer in seinem Körper und er kann sich nur noch zur Tür herein schleppen. Im Kampf gegen die Verletzung treibt es 47 nun in seine Erinnerungen zurück. Vergangene Aufträge vergisst man nicht so schnell...

Die Aufträge eines Killers
11 Missionen sind es, die in Hitmans Hirn zu neuem Leben erwachen - 12 wollen insgesamt erledigt werden. Als Auftragskiller ist es dabei natürlich immer das oberste Ziel, eine oder meist mehrere Personen zu eliminieren - aus welchem Grund auch immer. In einigen Missionen gibt es aber auch noch zusätzliche Einsatzziele. So sollen beispielsweise entführte Personen befreit oder eine Bomben-Fabrik in die Luft gejagt werden. Meist heißt es aber: rein, umbringen, raus. Die Umstände eines Auftrages werden einem sowohl schriftlich als auch durch Sprachausgabe per Druck auf die Back-Taste erläutert, Diana von der Agentur hat also noch nicht ausgedient.
Die blutigen Erinnerungen führen einen dabei an die unterschiedlichsten Orte. Ein sinnvoller Zusammenhang muss aufgrund der Story ja nicht zwischen den Einsatzorten bestehen, sodass die Entwickler den Killer dorthin schicken konnten, wo sie gerade Lust drauf hatten. Unter anderem treibt es den Glatzkopf in ein Schlachthaus, nach Sibirien, Rotterdam, Budapest und Hongkong. Einige Locations werden Spielern des ersten Teils bekannt vorkommen, denn dort war 47 bereits unterwegs.

Alle Wege führen nach Rom
Auftragskiller ist kein einfacher Job. Ein Gebäude stürmen, darin Amok laufen und per Zufall auch die Zielperson treffen, ist keine Kunst, auch wenn es auf genau diesem Weg ebenfalls möglich ist. Wer aber das Zeug zum Assassin hat, der wählt eine andere Vorgehensweise, nämlich die leise. Dafür bieten sich in Hitman: Contracts genügend Möglichkeiten. In jeder Mission offenbaren sich einem mehrere Lösungswege, was bereits den halben Reiz von Hitman ausmacht.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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