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Hitman: Contracts

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Es ist einem vollkommen selbst überlassen, ob man es lieber auf die harte Tour will, oder eine der vielen anderen Alternativen wählt. So kann man die Zielpersonen durch Abführmittel im Essen auf die Toilette locken und ihr dort auflauern, oder man schenkt ihr gleich einen vergifteten Wein ein. Alternativ kann man ihr auch mit einem herumliegenden Gegenstand über die Rübe ziehen oder durch einen kleinen "Unfall" eine hübsche Explosion auslösen.
Oft bieten sich einem aber recht offensichtliche Lösungsansätze. Erstaunlich häufig befindet sich ein Sicherungskasten oder ähnliches in unmittelbarer Nähe, um eine Wache von ihrem Posten wegzulocken und auch passendes Gift oder Abführmittel lässt sich gerne nahe der Küche auffinden. Ob man diesen offensichtlichen Vorschlag aber annimmt, ist immer noch eine freie Wahl.

Karneval
Das A und O in Hitman sind Verkleidungen. Erledigte Personen, egal ob Zivilist, Polizist oder Zielobjekt, können nicht nur über den Boden gezogen und so in sichere Verstecke verfrachtet werden. Man kann sich auch stets ihrer nun überflüssigen Kleidung annehmen und sich selbige überstreifen. Erstaunlicherweise passt dem guten 47 jedes Kleidungsstück wie angegossen, aber wen stört das schon... Auf diese Art und Weise kann man sich dann als Kellner ausgeben, den Koch mimen, als unauffälliger Partygast über das Gelände stromern oder aber als Wache verkleidet ein Gebäude infiltrieren. Man sollte aber stets darauf aufpassen, dass man nicht dabei beobachtet wird, einen Leichnam über den Fußboden zu schleifen. Zudem wird man gerne in der Verkleidung erkannt, wenn man einem Charakter zu nahe tritt.
Das wäre dann auch schon einer der Kritikpunkte: Oft wird man erkannt, ohne dass man weiß, woran es nun gelegen haben soll. Wenn ich mit Mütze auf dem Kopf und Gesicht im Kragen vergraben an einer Wache vorbeistiefel, sollte selbige eigentlich nicht in der Lage sein, mich zu erkennen. Besonders auffällig ist dies auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Hier wird man teilweise schon aus fünf Metern Entfernung erkannt, obwohl man eine Maske auf dem Gesicht trägt.

Schwierigkeiten?
Zu Beginn des Spiels stehen einem drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl: Normal, Experte und Profi. Unterschiede liegen hier zum einen wie erwähnt in der Aufmerksamkeit der Gegner, man ist aber auch in höheren Graden mit weniger Hilfsmitteln ausgestattet. Im normalen Modus stehen einem sowohl schallgedämpfte als auch normale Waffen von Beginn an zur Verfügung. Im schwierigeren Grad muss man auf die schallgedämpften zunächst verzichten.
Zudem verändert sich die Karte etwas. Mit Druck auf den weißen Button kann man eine übersichtliche Karte aufrufen, die einem die derzeitige Location in Stockwerke aufgeteilt zeigt. Während in den ersten zwei Graden auch Personen, deren Blick- und Bewegungsrichtung angezeigt werden, muss man im schwersten Grad darauf verzichten. Auch nicht mehr eingezeichnet sind die Ausrufezeichen, die einem anzeigen, in welchem Raum sich ein wichtiger Gegenstand oder eine Verkleidung befindet.

 Autor:
Tobias Prinz
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