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Hitman: Contracts

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Dass Hitman im normalen Modus auch viel mehr Treffer einstecken kann, während er im schwierigsten Grad nach wenigen Hits schon das Zeitliche segnet, versteht sich von selbst.
Für ein frustfreies Spielerlebnis sorgen die zur Verfügung stehenden Speicherpunkte, die man selber einsetzen kann, wann man will.

Umfangreiches Waffenarsenal
Wie will man Leute umbringen, wenn man keine Waffen hat? Darauf weiß auch 47 keine Antwort und hat deshalb zu Beginn jeder Mission seine guten alten Silverballer im Gepäck. In seiner Unterhose lassen sich zudem ein Nachtsichtgerät, das im Grunde höchstens einmal richtig zum Einsatz kommt, ein Fernglas von ebenso hoher Bedeutung, ein Dietrich sowie die gute alte Klaviersaite finden. Mit letzterer kommt man durch jeden Metalldetektor und kann ahnungslose Opfer von hinten erdrosseln. Leider funktioniert das nicht mehr, wenn sie einen bereits gesehen haben. Von vorne erdrosselt es sich anscheinend schlecht.
In jeder Mission lassen sich aber natürlich noch weitere Waffen finden. Wenn es hart auf hart kommt, muss man so schon mal eine Uzi ziehen, mit dem Maschinengewehr um sich ballern oder eines der zahlreichen Scharfschützengewehre auf die Zielperson ausrichten. Mit von der Partie ist wieder das gute alte Koffergewehr, das man im Handgepäck unbemerkt durch die Straßen schleppen kann.
Viel häufiger kommt es nun zu Situationen, in denen ein Metalldetektor vor einem steht oder aber eine Wache das Fleisch des Hitman abtasten will. So muss man entweder seine Waffen vorher gut entsorgen, oder schleust sie in einem Hühnchen oder einer Werkzeugkiste versteckt durch die Kontrollen.

Hitmans Gegner
Die künstliche Intelligenz hat in Hitman: Contracts viel zu leisten. Leider gelingt dieses Unterfangen nicht immer perfekt. Zieht man eine Waffe, wird dies sofort gesehen und ein Feuergefecht beginnt. Bei selbigem sorgen sich die Gegner aber nicht im geringstem um Deckung, sondern stürmen einfach vor einen, stellen sich hin und schießen. Ist man hingegen mit dem Sniper-Gewehr zugange, laufen die Charaktere oft zu der gerade umgeschossenen Person hin, um sie zu begutachten. So kann man dann in aller Ruhe einen nach dem anderen aus dem Spiel werfen. Spannende Schusswechsel kommen so nicht zustande.

Jesper Kyd in Aktion
Grafisch hat sich an Hitman wenig getan. Es gibt neue Filter, die Lichteffekte sehen besser aus, genauso die Spiegelungen. Ein richtiger grafischer Fortschritt sieht aber anders aus. Dennoch weiß das Spiel durch die abwechslungsreichen Szenarios und gutes Leveldesign zu gefallen. Kritikpunkte sind nur die etwas abgehackten Animationen wenn man die Laufrichtung ändert sowie ein leichtes Kantenflimmern, das über den Bildschirm surrt. Trotz des hohen Gewaltgrads erscheint der Titel hier übrigens ungeschnitten.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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